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Alarmanlagen und Einbruchschutz für Haus und Wohnung

Alle vier Minuten ein Einbruch – das beschreibt laut polizeilicher Kriminalstatistik die aktuelle Situation in Deutschland. Hochgerechnet sind das rund 400 Einbrüche pro Tag – Sonn– und Feiertage eingeschlossen.
Entgegen der verbreiteten Meinung sind nicht etwa Einfamilienhäuser das zentrale Angriffsziel. Die überwiegende Mehrheit der Straftaten richtet sich gegen Wohnungen, und das nicht nur im Erdgeschoss.

Die schlecht kontrollierbare Situation im Treppenhaus ziehen viele Einbruchsprofis der leichter zu beobachtenden Situation an der Außenfront vor. Eine umfassende und effektive Vorsorge gegen Einbrüche ist daher in so gut wie jeder Wohnsituation ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Sicherheit und der Bestandswahrung. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Einbruchschutz achten sollten.

 

In Etagenwohnungen versuchen es 49 Prozent der Täter an der Wohnungstür. Vor allem in Erdgeschosswohnungen sind mit 32 Prozent die Fenster, mit 12 Prozent die Terrassen und mit 7 Prozent der Kellertüren, die bevorzugten Angriffspunkte. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Türen einbruchsicher machen.

 

Terrassen und Balkone als Einbruchsgefahr
Terrassen und Balkone als Einbruchsgefahr

Die Zahlen verleiten zu verhängnisvollen Fehlschlüssen. Wozu Geld für den Schutz der Kellerfenster ausgeben, wenn nur 7 Prozent der Täter sie als Ziel auswählen? Die Antwort kennen Sie spätestens, wenn Sie Opfer eines Vertreters dieser Spezialtruppe geworden sind.

Schutz muss hundertprozentig sein, sonst sind alle Bemühungen um ein sicheres Umfeld vergebens.

Die Tür als zentrales Angriffsziel

Türen senden ein unübersehbares Signal aus: Hier geht’s rein! Das gilt für Haustür und Wohnungstür gleichermaßen. Die einladende Aufforderung zieht leider auch ungebetene Gäste an. Um sie wirksam fernzuhalten, ist eine ganz Palette an Sicherungsmaßnahmen erforderlich.

Türen einbruchsicher machen
Türsicherung

Für Türen – wie auch für alle weiteren Angriffspunkte, die im Erdgeschoss liegen – gilt der Grundsatz, nicht unter Widerstandsklasse RC 2 N zu geraten. RC – für Resistance Class – ist die international genormte Skala für Einbruchsicherung. Noch besser wäre RC 3, die eine Reihe zusätzlicher Schutzmaßnahmen umfasst.

Diese Elemente schützen die Tür

Das zentrale Element der Türsicherung ist das Zylinderschloss, das gegen Aufbohren und die feinmechanische Öffnung (Lock Picking) gesichert sein sollte. Damit der Profilzylinder nicht einfach aus der Tür gezogen werden kann, muss er in einen Sicherheitsbeschlag eingebettet sein. Der Beschlag besteht aus einem Metallstück, das auch den Türknauf umfasst und ist dick genug, um mit dem Zylinderschloss bündig abzuschließen.

Damit auch der Sicherheitsbeschlag keine Angriffspunkte bietet, muss er von innen verschraubt werden. An der Türaußenseite dürfen keine Schrauben zugänglich sein. Auf diese Weise dient der Sicherheitsbeschlag auch der Prävention. Jeder Einbrecher weiß nach nur einem kurzen Blick darauf: Hier ist kein Blumentopf zu gewinnen.

Beim Türschutz sind Details von Bedeutung

Damit die Tür nicht stattdessen auf der anderen Seite aufgehebelt werden kann, müssen die sichtbaren Elemente der Türscharniere mit Schutzbeschlägen versehen werden. Auf diese Weise ist die Tür vollflächig geschützt.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen kommen auf der Innenseite der Tür zum Einsatz. Am gebräuchlichsten ist das Querriegelschloss, auch Panzerriegel genannt. Wird es abgeschlossen, verkrallt es sich in Riegelkästen, die auf beiden Seiten im Mauerwerk der Türfüllung eingelassen sind. Wer es weniger wuchtig mag, wählt stattdessen ein Zusatzschloss, das meist in Brusthöhe an die Innenseite der Tür montiert wird.

Auch Terrassen– und Balkontüren brauchen Schutz

Oft vernachlässigt, aber für den Rundumschutz unerlässlich: Auch Terrassentüren und Balkontüren müssen den Schutzstandard nach RC 2 N bis RC 3 erreichen, ebenso wie andere Nebentüren, beispielsweise die Durchgangstür von der Garage ins Haus. Außer den eben beschriebenen Schutzmaßnahmen ist bei diesem Türtyp auch noch auf die Verglasung zu achten. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Fenster: Zwei Angriffspunkte in einem

Fenster einbruchsicher machenFenster sind normalen Türen gegenüber beim Schutzbedarf in einem wesentlichen Punkt im Nachteil: bei der Verglasung. Damit teilen sie das Schicksal von Terrassen– und Balkontüren. Auch eine Reihe von Haustüren ist mit Glaselementen ausgerüstet. In allen Fällen stellt sich zunächst die Frage: Muss die Verglasung geschützt werden oder nicht?

Einbruchsgefahr Balkontür
Balkontüren einbruchsicher machen

Antwort darauf erhalten Sie bei Beratungsstellen der Polizei oder durch kompetente Fachbetriebe. In der Regel gilt: In dicht besiedelten Gebieten, wo die Lärmentwicklung durch das Einschlagen von Glas für Einbrecher ein zu hohes Risiko darstellt, ist der Glasschutz nicht unbedingt erforderlich. Anders sieht das bei allein stehenden Häusern in einsamer Lage aus: Hier sollten Sie zumindest im Erdgeschoss auf einbruchhemmendes Glas setzen. Erfahren Sie hier, auf was bei der Fenstersicherung zu achten ist.

Diese Elemente schützen das Fenster

Fensterschutz sollte diese Maßnahmen umfassen:

  • Pilzkopfverriegelungen
  • Verschließbare Fenstergriffe
  • Bei Bedarf: einbruchhemmende Verglasung (P4A-Glas), ersatzweise Schutzfolie

Achten Sie bei verschließbaren Fenstern darauf, dass Sie den Schlüssel nicht im Fensterschloss stecken lassen. Ziehen Sie den Schlüssel immer ab und bewahren Sie ihn von der Fensterreichwerte entfernt auf. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Einbrecher ein Loch in das Glas schlagen, um mit der Hand durchzugreifen und das Fenster mit dem Schlüssel aufzuschliessen. Zur Aufbewahrung bietet sich ein kleiner in die Wand geschlagener Nagel oder Haken hinterm Vorhang an.

Schutzklassen in oberen Etagen

Dass die Fenster im Erdgeschoss nach RC 2 N bis RC 3 gesichert werden müssen, versteht sich von selbst. Anders sieht es bei den Fenstern in den oberen Etagen aus. Ob hier der gleiche Sicherheitsstandard erforderlich ist oder ob RC 1 N genügt, hängt von den äußeren Gegebenheiten ab.

Die Polizei erteilt dazu diesen Rat: Wenn die oberen Stockwerke nur mit zusätzlichen Aufstiegshilfen zugänglich sind – beispielsweise über eine Leiter oder Mülltonne – genügt der Standardschutz nach RC 1 N. Sind die oberen Fenster dagegen auch ohne zusätzliche Hilfen erreichbar, sollten auch oben liegende Fenster mindestens nach RC 2 N gesichert werden.

Kellerfenster: oft unterschätzt, aber stark gefährdet

Kellerfenster einbruchsicher machen
Einbruchsgefahr Kellerfenster

Auch kleine Kellerfenster ermöglichen gut trainierten Einbruchsprofis den Zutritt ins Haus. Deshalb sollten sie beim Sicherheitskonzept für das eigene Heim nicht gering geschätzt werden. Neben den Maßnahmen gegen das Aufhebeln ist hier der Glasschutz in jedem Fall anzuraten. Allerdings kann er bei Kellerfenstern auch aus einer stabilen Vergitterung bestehen.

Aktiver Schutz durch die Alarmanlage

Alarmanlage
Alarmanlage

Erst der Einsatz einer Alarmanlage macht einen umfassenden Einbruchschutz komplett. Damit schaffen Sie nicht nur ein Warnsystem, das Einbruchsversuche bereits in der Anfangsphase aufspürt, sondern Sie ermöglichen auch eine Reihe von Gegenmaßnahmen bis hin zur Fernüberwachung von überall auf der Welt.

Es gibt zwei grundsätzliche Anlagentypen

Alarmanlagen können verdrahtet oder auf Funkbasis aufgebaut sein.

Bei der verdrahteten bzw. kabelgebundenen Alarmanlage muss zwischen jedem Modul und der Zentrale eine eigene Kabelverbindung bestehen. Bei der Funkalarmanlagen verläuft die Kommunikation zwischen Modulen und Zentrale drahtlos.

Beide Typen haben ihre Vorteile und Nachteile, wobei ein Kriterium heraussticht: Funkalarmanlagen sind erheblich preisgünstiger als verkabelte Alarmanlagen. Das liegt nicht vornehmlich an der Hardware, sondern am baulichen Aufwand, der mit der nachträglichen Installation einer verkabelten Anlage verbunden ist.

Verlegen von Kabelschächten für eine kabelgebundene Alarmanlage
Verlegen von Kabelschächten

Das Aufstemmen zahlreicher Kabelkanäle überall im Haus, das Verlegen der Kabel, das Zuspachteln und Streichen der Wände nach einer meist zweiwöchigen Wartezeit bedeuten meist einen derartigen finanziellen Mehraufwand – ganz abgesehen von den erheblichen Störungen des alltäglichen Lebens – dass sich der Einbau einer kabelgebundenen Alarmanlage meist nur beim Neubau eines Hauses lohnt. Entsprechend gehört die überwiegende Mehrheit der installierten Systeme zur Kategorie der Funkalarmanlagen.

Das sind die Basiselemente einer Alarmanlage

Eine Anlage professioneller Auslegung sollte mindestens diese drei Komponenten umfassen:

  • Zentrale
  • Aktoren (Signalerfassung)
  • Reaktoren (Gegenmaßnahmen)

In der Zentrale laufen alle Informationen der angeschlossenen Aktoren zusammen. Das sind in der Regel Erschütterungssensoren an den Fenstern und Türen und Bewegungsmelder innerhalb und außerhalb der Räumlichkeiten.

Liefern die Aktoren Signale, die auf den Versuch eines unberechtigten Eindringens schließen lassen, koordiniert die Zentrale die Gegenmaßnahmen gemäß der angeschlossenen Reaktoren und der programmierten Abläufe. Im Basisumfang bedeutet das meist das Auslösen einer Alarmsirene und bei der Überwachung von Häusern das Einschalten der Außenbeleuchtung. Doch damit sind die Möglichkeiten einer modernen Alarmanlage längst nicht ausgeschöpft.

Erweiterter Funktionsumfang schafft umfassende Sicherheit

Sirene
Sirene

Bereits die Alarmsirene kann bei entsprechender Ausstattung erheblich mehr als nur Lärm machen. Sirenen mit Audiofunktion simulieren täuschend echt wütendes Hundegebell oder menschliche Stimmen, um Einbruchabsichten bereits im Ansatz zu vereiteln.

Ein weiteres Element des Einbruchschutzes ist die Videoüberwachung. Sie kann durch einzelne Kameras im und ums Haus realisiert werden, die mit der Zentrale verbunden sind, oder aus einer eigenständigen Videoüberwachungsanlage bestehen.

Überwachungskamera
Außenkamera

In beiden Fällen erfolgt die Aktivierung der Kameras gewöhnlich durch Bewegungsmelder. Sie liefern neben den Live-Bildern auch Aufzeichnungen, die als Beweismittel für die polizeilichen Ermittlungen Verwendung finden können. Gute Überwachungskameras haben alles eingebaut, was sie zum Einsatz bei Tag und Nacht brauchen: den Bewegungsmelder, um rechtzeitig aktiv zu werden, und eine Infrarot-LED für aussagekräftiges Bildmaterial auch in dunkler Umgebung.

Die Alarmanlage als Verbindung zur Außenwelt

Sicherheitsunternehmen
Sicherheitsunternehmen

Ist die Anlage entsprechend ausgerüstet, kann sie erheblich mehr als Abschreckung und Dokumentation. Über ein GSM-Modul nimmt die Zentrale im Alarmfall per Mobilfunk Kontakt mit der Polizei oder einem Sicherheitsunternehmen auf, um einen Notruf abzusetzen. Das ermöglicht in vielen Fällen, die Täter noch vor Ort dingfest zu machen.

Damit die Bewohner von überall auf der Welt Zugriff auf die Anlagenfunktionen und die Kameras haben, lässt sich die Alarmanlage über ein WLAN-Modul mit dem Internet verbinden.

Das ermöglicht den Benutzern nicht nur, das vergessene Einschalten der Anlage nachträglich von der Strandliege aus nachzuholen, sondern eröffnet jederzeit per Laptop, Smartphone oder ipad den Echtzeit-Rundumblick über das, was sich in und um das eigene Heim abspielt.

Fazit

Fernüberwachung per wlan Modul
Alarmanlage mit Überwachungskameras

Die effektive Einbruchsicherung umfasst passive und aktive Elemente. Neben den baulichen Maßnahmen zur Einbruchhemmung an Fenstern und Türen gemäß der Widerstandsklassen RC 2 N bis RC 3 ist die Alarmanlage das zentrale Sicherheitselement. Sie hat präventive Aufgaben, um Einbruchsversuche bereits im Ansatz zu verhindern.

Alarmanlage mit GSM Modul
Alarmanlage mit GSM Modul

Darüber hinaus dient die Videoüberwachung der Echtzeitinformation und der Beweissicherung. Über das GSM-Modul kann die Alarmanlage bei Einbruchsversuchen Notrufe absetzen. Die weltweite Fernüberwachung des eigenen Heims lässt sich über ein WLAN-Modul per Internet realisieren.

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