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Einbruchmeldeanlagen – Das sollten Sie wissen!

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Einbruchmeldeanlage mit Sensoren und Videoüberwachung
Einbruchmeldeanlage mit Sensoren und Videoüberwachung

Durch den Einbau einer Einbruchmeldeanlage – auch Alarmanlage genannt – verpassen Sie Ihrer Wohnung, Ihrem Haus oder Ihrer Firma einen elektronischen Wachhund, der Sie, Ihre Umgebung aber auch externe Helfer warnt und Einbrecher abschreckt.

Damit wird die Einbruchmeldeanlage zu einem zentralen Element der Sicherheit im eigenen Umfeld. Allerdings bietet nur die richtige Anlage in der passenden Konfiguration, den Schutz, den sie von ihr erwarten können. Was es dabei zu beachten gibt, lesen Sie hier.

Die Einbruchmeldeanlage als Element des Sicherheitskonzepts

Einbruchmeldeanlage mit Außenkameras
Einbruchmeldeanlage mit Außenkameras

Die Alarmanlage für sich kann nur einen Teil der anfallenden Sicherheitsaufgaben im Schutzbereich erfüllen. Sie hat zwei Funktionsbereiche:

  • Proaktiver Schutz mit Benachrichtigung
  • Alarm mit Benachrichtigung

Proaktiv hat die Einbruchmeldeanlage die Aufgabe, potentielle Eindringlinge bereits zu einem Zeitpunkt vor dem Einbruchsversuch dazu zu motivieren, das Vorhaben abzubrechen oder gar nicht erst einzuleiten. Das geschieht in der Regel durch Aktoren wie Bewegungsmelder und Überwachungskameras, die das Umfeld um das Anwesen beobachten und bei Annäherung Signale an die Reaktoren senden.

Erfahren Sie mehr zu Bewegungsmeldern mit Alarmfunktion.

Erfahren Sie mehr zu Überwachungskameras für´s Haus.

Reaktoren

Einbruchmeldeanlage mit Notrufsystem
Einbruchmeldeanlage mit Notrufsystem

Reaktoren können Alarmsirenen, Lautsprecher und Lichtanlagen sein, aber auch Notrufsysteme, die mittels Mobilfunk oder über das Internet externe Personen oder Dienste alarmieren, beispielsweise Sie über eine App auf Ihrem Smartphone oder beauftragte Sicherheitsdienste per Sprachnachricht oder SMS.

Besonders das zweite Aufgabengebiet, Alarm mit Benachrichtigung, kann die Einbruchmeldeanlage nur effektiv bedienen, wenn sie durch passive Einbruchschutzmaßnahmen unterstützt wird. Das können einbruchhemmende Fenster und Türen sein, oder Sicherheitsbeschläge und einbruchhemmende Verglasung.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Fenster einbruchsicher machen.

Bei einem Einbruchversuch zählen oft Minuten. Die Alarmanlage kann einen laufenden Versuch in Sekundenschnelle an Eigner oder Wachdienste melden. Bis Hilfskräfte vor Ort eintreffen, die die Täter stellen können, vergeht allerdings wertvolle Zeit. Passive Schutzmaßnahmen können Einbrecher so lange aufhalten, dass die Helfer den Tatort noch rechtzeitig erreichen.

Besonders die optimale Abstimmung zwischen passiven Schutzmaßnahmen und der Einbruchmeldeanlage macht also ein bündiges und wirkungsvollen Sicherheitskonzept möglich.

Zwei Überwachungsmethoden

Einbruchmeldeanlage mit Türsensoren und Videoaufnahme
Einbruchmeldeanlage mit Türsensoren und Videoaufnahme

Eine Einbruchmeldeanlage kann auf zwei Arten eingesetzt werden:

  • Überwachung der Außenhaut
  • Überwachungsfalle

Die Überwachung der "Außenhaut" (also des Außenbereichs) hat vor allem vorbeugende Wirkung. Sie soll erreichen, dass ein geplanter oder bereits begonnener Einbruchversuch unterbleibt und es nicht zum tatsächlichen Eindringen in den Innenraum kommt.

Diese Überwachungsmethode umfasst alle Mauerdurchbrüche, durch die ein Mensch ins Innere gelangen kann, also hauptsächlich Fenster und Türen. Die Einbruchmeldeanlage aktiviert sich, wenn Fenster oder Türen ihre Schließposition verlassen oder es zu Glasbruch kommt.

Die Außenhautüberwachung eignet sich für bewohnte und unbewohnte Anwesen. Sie kann also auch aktiviert werden, wenn die Bewohner anwesend sind, beispielsweise über Nacht.

Überwachungsfalle
Überwachungsfalle

Die Überwachungsfalle ist innerhalb überwachter Räume aktiv. Sie besteht in der Regel aus unauffällig angebrachten Sensoren und kommt zum Einsatz, wenn Eindringlinge die Außenhautüberwachung überwunden haben und ins Innere vorgedrungen sind.

Einbruchmeldeanlage mit Sensoren und Videokameras
Einbruchmeldeanlage mit Sensoren und Videokameras

Die Erfassung der Anwesenheit unberechtigter Personen kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Die geläufigsten Mittel sind Bewegungsmelder auf der Basis von Ultraschall, Mikrowelle oder Infrarot. Auch die Kombination unterschiedlicher Sensortechniken, angepasst an die lokalen Verhältnisse, kann eine sinnvolle Lösung darstellen. Dabei kommt es insbesondere auf Nutzungsart und Umwelteinflüsse in den jeweiligen Räumen an.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Bewegungsmelder mit Alarmfunktion.

Die unterschiedlichen Alarmtypen

Frau deaktiviert Alarmanlage
Frau deaktiviert Alarmanlage

Je nach Konfiguration der Einbruchmeldeanlage führen Impulse der Aktoren zu unterschiedlichen Formen von Alarm – mit jeweils anderen Auswirkungen. Das sind die häufigsten Alarmarten:

Interner Alarm

Diese Form des Alarms aktiviert nur Reaktoren, die im Inneren von Räumen installiert sind, hauptsächlich akustische und optische Signalgeber.

Der interne Alarm dient als Frühwarnsystem für anwesende Personen. Sie haben dadurch rechtzeitig Gelegenheit, zusätzliche Schutzmaßnahmen einzuleiten, beispielsweise einen Anruf bei der Polizei, zusätzliche Verriegelungsmaßnahmen oder das Aufsuchen eines Schutzraums.

Eine weitere Anwendung des internen Alarms ist die Meldung unberechtigten Eindringens an Personen außerhalb, beispielsweise an Sie oder an einen Wachdienst. Diese Notruffunktion erfolgt meist unbemerkt (stiller Alarm), um den Einsatzkräften die Möglichkeit zu geben, die Täter vor Ort zu stellen. (Siehe auch "Alarm durch Telekommunikation".)

Externer Alarm

Einbruchmeldeanlage mit Sirene
Einbruchmeldeanlage mit Sirene

Der nach außen gerichtete Alarm setzt Reaktoren in Gang, die der Abwehr und Abschreckung dienen. Sie sollen potentielle Eindringlinge davon abhalten, ihr Vorhaben fortzusetzen.

Reaktoren dieses Typs sind Sirenen, helle Beleuchtung der Hausumgebung, Neurostimulation durch Blitzlichter und Stroboskope oder Lautsprecher, die beispielsweise lebensechtes Hundegebell oder menschliche Stimmen erklingen lassen.

Alarm durch Telekommunikation

Einbruchmeldeanlage mit wlan Modul und Überwachung per Smartphone
Einbruchmeldeanlage mit wlan Modul und Überwachung per Smartphone

Dieser Alarmtyp hat vor allem die Aufgabe, externe Personen – beispielsweise Sie unterwegs – oder professionelle Helfer über den gerade laufenden Einbruch oder Einbruchsversuch zu unterrichten.

Die dafür vorgesehenen Reaktoren sind GSM-Module, die per Mobilfunk Sprachmeldungen oder Nachrichten per SMS verschicken, oder Schnittstellen zum Internet, meist durch Anschluss an das WLAN, um aktuelle Warnungen, Bilder oder live gestreamte Aufnahmen von installierten Überwachungskameras an das Smartphone des abwesenden Eigners zu übertragen. Über die App-Steuerung lassen sich zusätzlich Elemente der Einbruchmeldeanlage aktivieren, beispielsweise die Alarmsirene. Auch das Aktivieren und Deaktivieren der gesamten Anlage ist auf diesem Weg möglich.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Videoüberwachung mit Smartphone.

Die effektivste Anwendung dieses Alarmtyps ist die Benachrichtigung eines Wachdienstes, der sofort aktiv wird und im günstigen Fall die Einbrecher noch vor Ort antreffen und stellen kann. Die automatisierte Benachrichtigung der Polizei ist nur eingeschränkt möglich. Sie setzt in der Regel eine vorherige entsprechende Genehmigung oder eine besondere Gefahrenlage voraus (Gefahr für Leib und Leben, etc.).

Die unterschiedlichen Anlagentypen – und was die Versicherung dazu sagt

Grundsätzlich lassen sich professionelle Einbruchmeldeanlagen in zwei Hauptgruppen einteilen:

  • Kabelgebundene Anlagen
  • Funkanlagen

Bei Kabelgebundenen Alarmanlagen sind alle Module – Aktoren und Reaktoren – per fester Drahtverbindung an die Zentrale angeschlossen.  Der Einbau dieses Anlagentyps ist mit hohem baulichen Aufwand verbunden, der massive Eingriffe in das Mauerwerk beinhaltet. So müssen die Kabelschächte unter Putz verlegt werden – nicht nur aus optischen Gründen, sondern auch, um die Anlage sicher vor äußeren Eingriffen zu machen.

Baumaßnahmen zur Verlegung einer Kabelgebundenen Alarmanlage
Baumaßnahmen zur Verlegung einer Kabelgebundenen Alarmanlage

Die über Wochen andauernde Baumaßnahme verursacht neben dem hohen Arbeitsaufwand und der langen Einbauzeit auch erheblich Zusatzkosten. In der Regel ist der nachträgliche Einbau einer kabelgebundenen Anlage nicht anzuraten, wenn nicht zwingende technische Gründe dafür vorliegen. Verdrahtete Einbruchmeldeanlagen eignen sich besonders für die Installation bei Neubauten oder Renovierungsarbeiten.

Bei Funkanlagen erfolgt die Verbindung zwischen Modulen und Zentrale drahtlos. Das vereinfacht die Installation erheblich, da keine wesentlichen Baumaßnahmen erforderlich sind. Entsprechend preisgünstiger ist dieser Anlagentyp in Hinblick auf die Gesamtinvestition.

Beide Systeme haben ihre Vorteile und Nachteile. Kabelgebundene Anlagen zeichnen sich durch eine stabile, kaum zu störende Signalverbindung zwischen Modulen und Zentrale aus. Auch die permanente Stromversorgung der Module ist bei diesem Anlagentyp gesichert, da sie in der Regel über die Signalleitung erfolgt. Nachteilig wirkt sich der schon erwähnte hohe bauliche Aufwand bei der Installation aus.

Funkalarmanlagen

Funkalarmanlagen sind bei der Installation sehr flexibel und unkompliziert. Der Einbau beschränkt sich im Wesentlichen auf die Montage von Zentrale und Modulen. Anschließend erfolgt die Funkkopplung aller Module mit der Zentrale und die detaillierte Konfiguration der Anlage. Entsprechend niedriger als bei Kabelanlagen sind die Gesamtkosten.

Nachteilig wirkt sich aus, dass Funkstrecken von außen gestört und unterbrochen werden können. Auch ist bei größeren Häusern nicht überall eine einwandfreie Funkverbindung gegeben. Ein weiterer Nachteil ist die Stromversorgung der Module, die über Batterien erfolgt. Ist die Batterie leer, stellt das Modul seine Tätigkeit ein und es entsteht eine Sicherheitslücke.

Dennoch basiert der Großteil der verwendeten Einbruchmeldeanlagen auf Funk – vor allem des einfacheren und günstigeren Einbaus wegen. Da es für die erwähnten Nachteile bei modernen Anlagen technische Lösungen gibt, ist ihr Einsatz auch unter professionellen Gesichtspunkten vertretbar. So verfügen hochwertige Anlagen über systemeigene, hoch gesicherte Funkprotokolle, die nicht ohne weiteres von außen gestört werden können.

Bei schlechter Funkverbindung bieten sich verschiedene Lösungswege an: einerseits Repeater, die das Funksignal verstärken und seine Reichweite erhöhen, andererseits Hybridlösungen, bei denen die problematischen Verbindungsabschnitte durch Kabel überbrückt werden.

Auch das Problem der nicht kontinuierlichen Energieversorgung der Module durch Batterien kann man mittlerweile als gelöst betrachten. Batterien in modernen Bauteilen halten in der Regel über fünf Jahre. Innerhalb dieser Zeit sollte ohnehin eine Wartung aller Komponenten erfolgen. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich der routinemäßige Batteriewechsel erfolgen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Funkalarmanlagen Kosten und Preise.

Normen und Richtlinien sollten beachtet werden

Fachberatung für eine Einbruchmeldeanlage
Fachberatung für eine Einbruchmeldeanlage

Für die Klassifizierung von Einbruchmeldeanlagen gibt es eine Reihe von nationalen und europäischen Normen. Der Grund, warum Sie diese Richtlinien nicht vernachlässigen sollten, hängt mit dem Versicherungsschutz Ihres Anwesens zusammen.

Damit der Versicherungsschutz auch greift, muss die installierte Anlage den vorgeschriebenen Standard erfüllen.

Er umfasst neben den zugelassenen Modellen und Fabrikaten auch Richtlinien zum Einbau. Alle Anforderungen sind in einem Pflichtenkatalog zusammengefasst, den die Polizei herausgibt und der allen qualifizierten Fachbetrieben zur Einsicht offen steht.

Auch das ist ein Grund, die Installation einer Einbruchmeldeanlage versierten Experten anzuvertrauen.

Es gibt unterschiedliche Sicherheitsklassen für Einbruchmeldeanlagen. Sie orientieren sich im Wesentlichen am Einbruchsrisiko des entsprechenden Anwesens und der Gegend, in der sich das Haus oder die Wohnung befindet.

Insgesamt bestehen vier Sicherheitsklassen. Polizeilich anerkannt – und damit auch für die Versicherung akzeptabel – sind Anlagen ab Klasse 2. Alles darunter bietet keinen ernsthaften Einbruchschutz.

Der Schutz von Personen und kleineren Wohneinheiten ist durch Klasse 2 durchaus gewährleistet. Die Klasse setzt Komponenten mit mittlerem Überwindungswiderstand und mittlerer Ansprechgeschwindigkeit voraus.

Liegt eine erhöhte Gefährdungslage vor, beispielsweise in einer Gegend mit hoher Einbruchsaktivität, verlangt die Versicherung die Sicherheitsklasse 3 mit hohem Überwindungswiderstand bei mittlerer Ansprechgeschwindigkeit.

Hohe Gefahrenlagen, beispielsweise bei Gewerbeobjekten oder öffentlichen Gebäuden, verlangen nach Sicherheitsklasse 4 mit sehr hohem Überwindungswiderstand und erhöhter Ansprechgeschwindigkeit. Für normale Wohnobjekte sind aber in den meisten Fällen die Sicherheitsklassen 2 und 3 ausreichend.

Wichtig für Ihren Versicherungsschutz ist die die Wahl einer Anlage, die über die richtige Sicherheitsklasse für Ihr Vorhaben verfügt. Details erfahren Sie bei der Beratungsstelle der Polizei in Ihrer Nähe. Dort erhalten Sie auch auf Wunsch eine Liste von empfohlenen Fachbetrieben.

Fördermöglichkeiten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten

KfW Förderung
KfW Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert Maßnahmen zur Einbruchsicherung durch Zuschüsse. Derzeit stellt das Bundesministerium des Inneren dafür jährlich 65 Millionen Euro zur Verfügung.

Um es gleich vorweg zu sagen: Auch die Förderwürdigkeit hängt von der Einhaltung nationaler und europäischer Normen und von der Wahl einer Anlage mit der richtigen Sicherheitsklasse ab. Dann allerdings können sich die Zahlen sehen lassen: Für die ersten 1.000 Euro der Investition erhalten sie 20 Prozent Zuschuss. Für jede darüber hinausgehenden 1.000 Euro förderwürdiger Ausgaben gibt es 10 Prozent. Mit anderen Worten: Je aufwendiger die Einbruchmeldeanlage, desto höher sind die Zuschüsse.

Fazit

Einbruchmeldeanlage mit Videoüberwachung per Smartphone
Einbruchmeldeanlage mit Videoüberwachung per Smartphone

Einbruchmeldeanlagen können erst in Verbindung mit passiven Sicherheitsmaßnahmen wie dem Einbau einbruchhemmender Fenster und einbruchhemmender Türen ihre volle Wirkung entfalten. Es gibt zwei Überwachungsmethoden: Die Überwachung der Außenhaut dient einerseits der Abschreckung und als Frühwarnsystem für Personen, die sich im Inneren befinden. Die getarnte Überwachungsfalle im Innenbereich dient vor allem der Meldung des erfolgreichen Eindringens, insbesondere an Eigentümer, die nicht anwesend sind, oder an Wachdienste.

Bei der Wahl der geeigneten Einbruchmeldeanlage sollten nationale und europäische Normen, Klassifizierungen und Sicherheitseinstufungen beachtet werden. Das gewährleistet einen gültigen Versicherungsschutz und ist auch bei der Beantragung von KfW-Zuschüssen von grundsätzlicher Bedeutung.

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