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So schützen Sie Ihr Haus vor Einbruch und anderen Gefahren

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Schützen Sie Ihr Haus vor Einbrechern
Einbruchsgefahr minimieren

Die absolute Sicherheit gibt es nicht – weder im Alltag, noch bei der Arbeit oder im Wohnumfeld. Passieren kann immer etwas, diese Wahrheit gilt seit Anbeginn der Zeiten. Allerdings können Sie einiges tun, um mögliche Gefahren und Risiken auf ein Minimum zu beschränken. Gerade innerhalb ihrer eigenen vier Wände – und darum herum – haben Sie es in der Hand, eine weitgehend gefahrlose und sichere Umgebung zu schaffen. Was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier.

Sicherheit ist das Ergebnis koordinierten Handelns

Installieren Sie Rauchmelder für Ihre Sicherheit im Schlaf
Rauchmelder

Gefahrlos und sicher – ist das nicht dasselbe? In Teilbereichen überschneiden sich die Begriffe in ihrer Bedeutung, in anderen deuten sie auf unterschiedliche Aspekte hin: Gefahrlos bezieht sich vielfach auf Aktionen und Verhaltensweisen, sicher beschreibt oft Zustände.

Damit deutet sich bereits an, dass für die Herstellung einer risikoarmen Umgebung im eigenen Heim unterschiedliche Themenbereiche zuständig sind. Echter Gefahrenschutz wird erst möglich, wenn sie alle Berücksichtigung und Anwendung finden.

Grundsätzlich gibt es vor allem drei Bereiche, die im Gefahrenschutz zusammenarbeiten:

  • Passive Maßnahmen
  • Aktive Maßnahmen
  • Verhaltensweisen

In der Kombination sind die Bereiche geeignet, alle im normalen Leben entstehenden Gefahren und Risiken zu mindern und im Idealfall ganz auszuschalten. Dabei sind natürlich nur Gefahrenlagen gemeint, auf die Sie tatsächlich Einfluss nehmen können.

Manche Risiken lassen sich nicht ausschalten – beispielsweise gibt es keine Möglichkeit, ein Erdbeben zu verhindern. Was Sie allerdings tun können: bis zu einem gewissen Grad Vorsorge treffen.

Zum Schutz von Haus oder Wohnung können Sie gegen diese Gefahren und Risiken Vorsorge treffen:

  • Einbruch
  • Rauchentwicklung / Brand
  • Wasserschäden
  • Gasaustritt

Durch eine ausgewogene und sinnvolle Kombination unterschiedlicher Maßnahmen decken Sie das gesamte Gefahrenspektrum ab. Das mag zunächst kompliziert und aufwendig erscheinen. Allerdings ist die Ausführung einfacher, als es den Anschein hat. Außerdem stehen Sie mit dieser Aufgabe nicht alleine da – es gibt Fachleute, die Sie dabei beraten und unterstützen, nicht zuletzt Experten und die Polizei.

Passive Maßnahmen: das Fundament für effektiven Einbruchschutz

Unter passiven Maßnahmen sind Vorkehrungen zu verstehen, die – einmal installiert – ohne weitere Aktivität ihre Aufgabe erfüllen. Im Bereich des Einbruchschutzes sind das vor allem technische Maßnahmen, um das Eindringen in Haus oder Wohnung zu erschweren.

Um es vorweg zu nehmen: Den absoluten Einbruchschutz gibt es nicht. Im Grunde lässt sich auch die robusteste Verriegelung überwinden – nämlich dann, wenn genügend Zeit vorhanden ist. Darauf baut die strategische Ausrichtung bei passiven Maßnahmen auf: Genau diese Zeit haben Einbrecher in der Regel nicht, denn mit jeder Minute steigt die Entdeckungsgefahr.

Laut einer Untersuchung der Polizei in Nordrhein-Westfalen enden rund 42 Prozent aller Einbruchsversuche ergebnislos. Knapp die Hälfte davon scheitert durch die installierten Sicherheitsmaßnahmen, die anderen werden gleich zu Beginn gestört.

Interessanterweise gelten diese Zahlen bei Häusern und Wohnungen gleichermaßen, also auch, wenn die Einbruchprofis vom Treppenhaus in Wohnungen in den oberen Etagen eindringen möchten.

Der Trend zu Einbrüchen in Wohnungen hat stark zugenommen, und das aus einem einfachen Grund: Im Treppenhaus ist erheblich weniger los als im Umfeld von Einfamilienhäusern, selbst in ruhiger Lage. Innerhalb von Wohnhäusern brauchen Eindringlinge nur wenige ungestörte Minuten, um in die Wohnung zu gelangen – und genau um diese Minuten geht es bei den passiven Maßnahmen.

Schwachstelle Tür

Mechanischer Einbruchschutz
Sichern Sie Ihre Tür mechanisch

Die Eingangstür der Wohnung oder des Hauses hat in ungesichertem Zustand einem Einbruchversuch wenig entgegenzusetzen.

Profis brauchen in der Regel höchstens zehn Sekunden, um eine ungesicherte Tür zu öffnen – meist erheblich weniger.

Hier sollten die ersten passiven Maßnahmen ansetzen.

Wichtigstes Element ist das Zylinderschloss. Ungesichert bietet es sich für einen Einbruch regelrecht an: Es lässt sich einfach herausziehen, aufbohren oder auf feinmechanische Weise öffnen (Lock Picking). Daher sollte das Schloss durch mehrere Maßnahmen gesichert werden.

Wichtigstes Schutzelement: der Sicherheitsbeschlag. Er bettet das Schloss bündig ein und bietet keinen Ansatzpunkt für das Herausziehen. Der Beschlag muss aus massivem Metall bestehen und am besten auch den Türknauf mit einbeziehen.

Damit der Sicherheitsbeschlag selbst nicht zum Angriffspunkt wird, sollte er immer von der Türinnenseite aus verschraubt sein. Außen dürfen keine Schrauben sichtbar sein. Damit dient der Sicherheitsbeschlag auch der optischen Abschreckung. Einbrecher erkennen auf einen Blick: Hier geht’s nicht weiter.

Auf die Scharniere achten

Der Sicherheitsbeschlag sorgt für Schutz auf der Öffnungsseite der Tür. Allerdings sind die Scharniere – auch Bänder genannt – ebenfalls ein beliebtes Angriffsziel. Besonders, wenn ein Sicherheitsbeschlag vorhanden ist, lenkt das die Aufmerksamkeit der Täter unwillkürlich auf die andere Türseite.

Zum vollständigen Türschutz gehört also auch die Sicherung der Scharniere durch spezielle Beschläge. Sie überdecken die außen sichtbaren Elemente der Türbänder und verhindern, dass die Tür auf dieser Seite aufgehebelt werden kann.

Weitere Schutzmaßnahmen lassen sich auf der Innenseite der Tür installieren. Am häufigsten ist hier das Querriegelschloss, das an der Türinnenseite angebracht wird und von beiden Seiten per Schlüssel betätigt werden kann. Beim Schließvorgang fahren auf beiden Seiten Metallzungen aus und werden von den Schließkästen aufgenommen, die in die Türfüllung eingelassen sind. Das bereitet jedem Versuch, die Tür aufzustemmen, ein unwiderrufliches Ende.

Erfahren Sie mehr zum Thema Einbruchschutz für Türen.

Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Türen einbruchsicher machen - Tipps & Tricks.

Balkon– und Terrassentüren nicht vernachlässigen

Einbruchsgefahr Terrassentür
Einbruchsgefahr Terrassentür

Auch in den oberen Etagen eines Wohnhauses kann es durchaus Sinn machen, die Balkontür oder Terrassentür zu sichern – von Häusern und Erdgeschosswohnungen ganz zu schweigen. Auch diese Türen sollten den Schutzstandard RC 2N oder RC 3 erfüllen, wie das für das Wohnumfeld üblich ist – auch des Versicherungsschutzes zuliebe.

Zusätzlich zu den erforderlichen Beschlägen gilt es hier noch die Frage der Verglasung zu klären. Es hilft wenig, den Türrahmen zu sichern, wenn die Täter einfach die Scheibe einschlagen und so ins Innere gelangen können. Verbundsicherheitsglas schafft hier den nötigen Widerstand, um Einbrecher zum Abbruch zu bewegen.

Schwachstelle Fenster

Mechanischen Einbruchschutz für Fenster
Fenster einbruchsicher machen

 

Das Problem bei Fenstern ist, dass sie aus Glas sind. Glas lässt sich in ungesichertem Zustand leicht überwinden. Hier sind also zusätzliche Maßnahmen erforderlich, wie schon vorhin bei Balkontüren und Terrassentüren.

Natürlich dürfen Sie darüber die üblichen Sicherungsvorkehrungen beim Fensterrahmen nicht vernachlässigen. Die am meisten verwendeten Maßnahmen sind verschließbare Fenstergriffe und Pilzkopfverriegelungen, die ein Aufstemmen verhindern.

Und wie steht es nun mit der Verglasung? Das hängt im Wesentlichen von der Risikobewertung ab. Fenster im Erdgeschoss sollten grundsätzlich mit Verbundsicherheitsglas ausgerüstet werden. Weniger wichtige Fenster, bei denen es nicht primär um die Aussicht geht, lassen sich auch mit einem Außengitter versehen, beispielsweise Fenster in Kammern, WCs und die Kellerfenster.

In den oberen Etagen ist eine Verbundverglasung nicht in jedem Fall erforderlich. Kompetente Hilfe konkret zu Ihrer individuellen Situation erhalten Sie unter anderem bei der polizeilichen Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie Fenster einbruchsicher machen.

Aktive Maßnahmen: Strategie für den umfassenden Rundumschutz

Alarmanlage mit Sensoren und Videoüberwachung
Alarmanlage mit Sensoren und Überwachungskameras

Unter aktiven Maßnahmen ist die Installation von Vorrichtungen zu verstehen, die auf eintretende Ereignisse reagieren. Der häufigste Vertreter dieser technischen Gattung ist die Alarmanlage.

Im Gegensatz zu den passiven Maßnahmen sind aktive Verfahren über den Einbruchschutz hinaus auch für die Überwachung allgemeiner technischer Risiken geeignet. Dazu gehören vor allem das Melden von Rauchentwicklung im Brandfall, Störfälle bei der Wasserversorgung oder die Warnung bei Gasaustritt.

Das wahre Schutzbedürfnis ermitteln

Bevor Sie sich nähere Gedanken über die Alarmanlage machen, die Sie installieren möchten, sollten Sie sich darüber klar werden, was Sie von einer Anlage zur Gefahrenabwehr wirklich erwarten. Es kommt vor allem darauf an, ob Sie wirklichen Schutz herstellen wollen, oder ob Sie sich vor allem sicher fühlen wollen.

Im zweiten Fall genügt es, eines der zahllosen Angebote über billige Komplettpakete unbekannter Hersteller zu nutzen, wie sie überall online oder in Fachmärkten erhältlich sind. Basis-Sets sind bereits unter 100 Euro zu haben. Sie enthalten zum Teil einen beeindruckenden Umfang an Komponenten, doch dabei sollten Sie bedenken: Je mehr Teile ein Niedrigpreis-Komplettset enthält, desto mehr Abstriche müssen Sie bei Qualität und Zuverlässigkeit machen.

Wenn es darum geht, tatsächlich höchstmöglichen Schutz für Ihr Heim zu erhalten, sollten Sie sich für eine professionelle Alarmanlage entscheiden und diese auch möglichst von einem kompetenten Fachbetrieb installieren lassen. Auch Anlagen, die einfachen Einbau versprechen, beinhalten eine große Zahl an Konfigurationsmöglichkeiten.

Das und auch die profunde Kenntnis darüber, welche Komponenten erforderlich sind und wo sie platziert werden sollten, ist Expertenwissen - überlassen Sie das den Profis. Sie sollten nicht am falschen Fleck sparen.

Gute Alarmanlagen können bei einem mittelgroßen Haus mit Gesamtkosten zwischen 6.000 und 8.000 Euro zu Buche schlagen, manchmal auch darüber.

Denken Sie aber auch daran: Welche Kosten eine Alarmanlage auch verursacht – sie sind immer erheblich geringer als der Schaden durch einen Einbruch.

Alarmanlagen: Es gibt zwei Basistechnologien

Funk- oder kabelgebundene Alarmanlagen
Funk- oder kabelgebundene Alarmanlagen

Alarmanlagen lassen sich in diese zwei Kategorien einteilen:

  • Kabelgebundene Alarmanlagen
  • Funkalarmanlagen

Bei kabelgebundenen Alarmanlagen ist jede Komponente per Draht mit der Zentrale verbunden. Das erfordert bei der nachträglichen Installation einen erheblichen baulichen Aufwand, beginnend beim Aufstemmen der Wände und Decken für die Kabelkanäle über wochenlange Trocknungszeiten nach dem Verputzen bis hin zum Neuanstrich aller betroffenen Flächen.

Die Vorteile von Kabelanlagen sind die sicheren Übertragungswege, die von außen nicht manipuliert werden können, und die permanente Stromversorgung der Module, meist über die Signalleitungen.

In der Regel eignet sich eine kabelgebundene Anlage für die Installation im Zusammenhang mit einem Neubau oder während Renovierungsarbeiten. In allen anderen Fällen dürfte sich die drahtlose Technologie besser eignen.

Erfahren Sie hier mehr zu Kabelgebundenen Alarmanlagen.

Funkalarmanlagen stellen die Verbindung zwischen Modulen und Zentrale drahtlos her. Das erlaubt die sehr flexible Anordnung ohne wesentlichen baulichen Aufwand. Entsprechend geringer sind auch die Gesamtkosten.

Nachteilig wirken sich dabei die Übertragungswege aus, die sich theoretisch durch Störsender und andere Maßnahmen deaktivieren lassen. Allerdings verfügen hochwertige Anlagen mittlerweile über eine wirksame Verschlüsselung der Signalwege, was diese Gefahr im Wesentlichen bannt.

Die Stromversorgung der Module ist nicht permanent, was zum Ausfall einzelner Komponenten führen kann. Allerdings halten die Batterien in modernen Modulen über fünf Jahre durch, und das ist länger als es der Wartungszyklus sein sollte. Batterien lassen sich also im Rahmen routinemäßiger Servicearbeiten rechtzeitig austauschen.

Erfahren Sie hier mehr zu Funkalarmanlagen.

Vollspektrum-Schutz durch die geeigneten Komponenten

Je nach den individuellen Anforderungen lässt sich in eine professionelle Alarmanlage jede Schutzaufgabe integrieren, die im Wohnbereich eine Rolle spielt. Die dafür erforderlichen Komponenten haben Verbindung mit der Zentrale und erfüllen eine von zwei Aufgaben: Entweder sie liefern gesammelte Informationen (Aktoren), oder sie führen Anweisungen der Zentrale aus, die auf den gewonnenen Informationen beruhen (Reaktoren).

Typische Aktoren sind:

  • Magnetsensoren (melden Angriffe auf Türen, Fenster und Luken)
  • Bewegungsmelder (erhältlich für den Innen- und den Außenbereich)
  • Überwachungskameras (auch mit integrierter Bewegungs– und Wärmebilderkennung)
  • Rauchmelder
  • Sensoren für Wasseraustritt oder Gasentwicklung

In der Regel liefern Aktoren nur Informationen, wenn ein Ereignis im Sinne der Gefahrenabwendung eintritt, also beispielsweise beim Versuch, eine Tür oder ein Fenster aufzustemmen, oder bei der Ausbreitung von Rauch in den Räumen. Die Zentrale verarbeitet die Informationen und aktiviert dann die zur jeweiligen Gefahrenabwehr erforderlichen Reaktoren.

Typische Reaktoren sind:

  • Alarmsirene oder Lautsprecher
  • Lichtanlage zur Sichtverbesserung und Identifizierung
  • Neurostimulation (Blitzlichter, Stroboskope)
  • GSM-Modul zum Absetzen eines Notrufs als Sprachnachricht oder SMS
  • VoIP-Modul (Verbindung zum Internet, meist via WLAN, zum Übermitteln von Sprach– und Bildinformationen an das Smartphone des Eigners und zur Fernbedienung der Alarmanlage)

Für eine umfassende Gefahrenabwehr empfiehlt es sich, bei der Planung alle erwähnten Prozesse zu berücksichtigen. In diesem Fall können Sie sicher sein, alles Erdenkliche für die Sicherheit Ihres Heims und der Bewohner getan zu haben.

Was genau zu Ihrer ganz persönlichen Alarmanlage gehört und welche Anforderungen Sie in Bezug auf die Gegebenheiten vor Ort erfüllen sollte, erfahren Sie bei einem ausführlichen Informationsgespräch mit einem kompetenten Fachberater.

Die beste Alarmanlage: Ihr persönliches Verhalten

Noch sind wir nicht soweit, dass Maschinen uns das Denken abnehmen. Die ausgefeiltesten passiven und aktiven Maßnahmen helfen nur wenig, wenn Sie sie durch ihr Verhalten wirkungslos werden lassen.

Was hilft beispielsweise ein verschließbarer Fenstergriff, wenn Sie das Fenster beim Fortgehen sperrangelweit offen stehen lassen? Oder: Was nützt Ihnen eine professionelle Alarmanlage mit den ausgefeiltesten Funktionen, wenn Sie sich nicht im richtigen Augenblick scharf schalten?

Es gibt einige grundsätzliche Verhaltensmaßregeln, die Sie beachten sollten, wenn Ihnen die Sicherheit von Haus und Bewohnern am Herzen liegt:

Schließen als erste Bürgerpflicht

Nur mal schnell zum Bäcker – was kann da schon passieren? Eine Menge – besonders, wenn Sie während Ihrer Abwesenheit Fenster, Terrassentüren oder Balkontüren offen stehen lassen. Viele Bösewichte sind auf den schnellen Einbruch zwischendurch spezialisiert. Ein offenes Fenster oder eine offene Tür sind wie ein großes Transparent, quer über die Hausfront, mit der Aufschrift: “Hier gute Einbruchmöglichkeit – greifen Sie zu!”

Übrigens: Auch gekippte Fenster laden zum schnellen Einbruch ein. Wenn das Fenster nicht ausdrücklich mit einem Kippschutz ausgestattet ist, bedeutet das für einen Einbrecher nur einige Sekunden Mühe – auch bei einbruchhemmenden Fenstern.

Schlüssel nicht außen deponieren

Einen Reserveschlüssel außerhalb von Haus oder Wohnung zu verstecken, für den Fall, dass Sie ihn einmal vergessen, ist eine gute Idee – finden jedenfalls Einbruchsprofis. Egal, wie schlau Sie Ihr Versteck planen – Einbrecher kennen es schon lange. Deponieren Sie lieber einen Schlüssel beim Nachbarn.

Blindes Vertrauen kann ins Auge gehen

Wer beim Ertönen des Türgongs den unwiderstehlichen Drang verspürt, sofort zu öffnen, sollte das nochmals überdenken. Ein Kontrollblick durch den Türspion oder aus einem seitlichen Fenster - oder, bei entsprechender technischer Ausstattung, auf das Display Ihres Smartphones - kann Sie vor äußerst unangenehmen Erfahrungen bewahren.

Machen Sie Ihr Haus zum lebenden Wesen

Ein Haus, bei dem die Rollläden immer oben oder unten sind, sendet eine deutliche Botschaft aus: Niemand da, immer herein! Das gleiche gilt für überquellende Briefkästen.

Gerade im Zusammenhang mit Smart Home-Technik können Sie Ihrem trauten Heim Leben einhauchen, auch wenn Sie über längere Zeit abwesend sind. Rollläden, die morgens hochfahren und abends wieder herunter, signalisieren die Anwesenheit der Bewohner. Unterstützen können Sie den Effekt durch das programmierte Einschalten und Ausschalten unterschiedlicher Beleuchtungselemente in verschiedenen Zimmern.

Wenn Sie es besonders lebensecht gestalten möchten, lassen sich über Lautsprecher menschliche Stimmen und Tierlaute einspielen. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Und der überquellende Briefkasten? Da kann leider auch das smarteste Smart Home noch nicht weiterhelfen. Am besten bitten Sie dafür Ihren Nachbarn um Mithilfe, damit er für regelmäßige Leerung sorgt. Wenn er einmal länger abwesend ist, können Sie sich revanchieren.

Nachbarschaftshilfe ist eben der beste Gefahrenschutz.

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