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Videoüberwachung mit Smartphone

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Videoüberwachung mit dem Smartphone
Videoüberwachung per Smartphone

Videoüberwachung mit dem Smartphone: Sicherheit in der Jackentasche

Von überall aus sehen, was zuhause los ist – das ist mittlerweile fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Dank des eigenen Smartphones ist es möglich, seine Wohnung oder Haus rund um die Uhr zu bewachen – und das bereits zu erstaunlich günstigen Preisen. In diesem Anwendungstest erfahren Sie, welche unterschiedlichen Methoden zum erwünschten Ziel führen und mit welchem Aufwand sie verbunden sind.

Das Smartphone als Überwachungsmonitor

Alarmanlage mit Videoüberwachung
Überwachungsanlage

Smartphones können mit jeder Überwachungsanlage kooperieren, wenn es hierfür eine App gibt. Das Problem: Es fehlt eine herstellerübergreifende Norm für Überwachungs-Apps, sprich:

Jede Kamera, jede Überwachungsanlage oder jede Smart Home-Anlage funktioniert nur mit der eigenen App. Das bringt zwei Nachteile mit sich:

Soll die Überwachungsanlage erweitert werden und ist damit ein Modellwechsel verbunden, hat die bisherige App ausgedient und muss durch eine andere ersetzt werden – komplett mit allen bisherigen Einstellungen und Konfigurationen.

Noch drastischer wirkt sich das Normchaos bei modularen Systemen aus, wie sich bei diesem Test herausgestellt hat. Besonders bei den kompakten Systemen wie Ring oder Blink ist "Fremdgehen" nicht drin. Zwar erlauben beide Systeme die Erweiterung um zahlreiche weitere Module. Eine gemischte Lösung aus Elementen unterschiedlicher Hersteller wird von den Apps der jeweiligen Hersteller allerdings brüsk abgewiesen.

So könnte es beispielsweise Sinn machen, die Innenkameras eines Herstellers mit der Video-Türklingel eines anderen zu kombinieren. Natürlich lässt sich das bewerkstelligen, allerdings nur um den Preis der Installation von zwei Apps und dem ständigen Wechsel zwischen ihnen.

Videoüberwachung im Baukastensystem

Videoüberwachungsanlagen, die mit dem Smartphone kooperieren, lassen sich auf unterschiedliche Weise zusammenstellen. Das sind die geläufigsten Lösungen, mit denen sich dieser Test beschäftigt:

  • Außenüberwachung mit der Video-Türklingel
  • Außenüberwachung mit mehreren Kameras und einer Zentrale
  • Innenüberwachung mit einer oder mehreren Kameras per WLAN
  • Elektronische Türklingel – einfach und praktisch

Wenn es ausschließlich um die Überwachung der Zone vor der Eingangstür geht, ist eine elektronische Türklingel eine einfach zu installierende und gleichzeitig sehr wirkungsvolle Maßnahme. Sie liefert nicht nur die Bildinformation über die aktuellen Geschehnisse vor der eigenen Tür, sondern erlaubt auch das Gespräch mit den willkommenen oder ungebetenen Gästen.

Haustür Videoüberwachung
Überwachung der Haustür mit einer elektronischen Türklingel

Wir haben uns die Produkte des Marktführers Ring näher angesehen. Das beliebteste und bekannteste Modell ist die Video Doorbell zum Preis von 99 Euro. Sie enthält eine HD-Kamera mit einer Auflösung von 720p, die einen Sichtbereich von 180 Grad abdeckt. Die eingebaute Gegensprechfunktionen verfügt über Rauschunterdrückung und erlaubt verständliche Gespräche auch bei unruhigem Geräuschhintergrund.

Die Aktivierung der Kamera kann auf zwei Arten erfolgen. Im Normalfall drückt ein Besucher auf die integrierte Türklingel, was Kamera und Mikrofon einschaltet und die Bildinformation an die Ring App sendet, wo diese einen Signalton auslöst und die Wiedergabe aktiviert.

Zusätzlich lässt sich die Bewegungserkennung so konfigurieren, dass Annäherungen bereits im Vorfeld erkannt werden und von sich aus die Bildübertragung an die App auslösen.

Problematisch ist die Stromversorgung über den Akku. Sie erfordert das regelmäßige Aufladen, wenn das Gerät nicht im unpassendsten Augenblick den Dienst verweigern soll. Allerdings ist eine dauerhafte Lösung möglich: Ist eine Türklingelverdrahtung vorhanden, lässt sich die Video Doorbell daran anschließen. So ist das dauerhafte und zuverlässige Laden des Akkus gesichert.

Der große Erfolg von Ring hat mittlerweile zu einer umfangreichen Palette an weiteren Produkten geführt, die mittlerweile bis in den Bereich Smart Home reichen. Im Rahmen dieses Tests sind vor allem diese Produkte interessant:

Solarladegerät

Diese stabile Halterung für die Video Doorbell zum Preis von 59 Euro enthält Solarmodule, die für die ständige Aufladung der Video-Türklingel sorgen. Nach Angaben des Herstellers genügen bereits wenige Sonnenstunden, um den Akku bis zum Rand zu füllen. Eine elegante Lösung für die Installation im Außenbereich, wenn der Anschluss an die Türklingelverdrahtung nicht möglich ist.

Door View Cam

Diese erweiterte Ausführung der Video Door Bell mit Full-HD-Kamera und Nachtsichtfunktion zum Preis von 199 Euro wartet mit ein paar praktischen Erweiterungen auf:

Der Video-Türspion erlaubt das direkte Betrachten des Kamerabilds auf der anderen Seite der Tür, ohne das Smartphone benutzen zu müssen.

Gerade bei Eigenheim-Türen praktisch: Die Door View Cam erkennt über die eingebauten Impulssensoren auch Anklopfen und aktiviert Kamera und Smartphone so, als wäre die Klingel betätigt worden. Nützlich ist auch die Möglichkeit, Echo-Geräte zur freihändigen Bedienung zu integrieren.

Video Doorbell Elite

Diese professionelle Lösung bietet die feste Stromversorgung per Power over Ethernet und die Möglichkeit, Gespräche mit den Besuchern vor der Tür per Telefon zu führen. Wie alle fest verdrahteten Systeme hat auch diese ihren Preis: Die Video Doorbell Elite kosten 499 Euro und sollte von einem Fachbetrieb eingebaut werden.

Stick Up Cam Plug-In

Diese Überwachungskamera zu 149 Euro lässt sich innen und außen einsetzen. Sie kann einfach aufgestellt oder an der Wand montiert werden. Wie die anderen Ring-Produkte nimmt auch diese Full-HD-Kamera den Kontakt mit dem Smartphone über WLAN auf. Zur Stromversorgung muss die Kamera an eine Steckdose angeschlossen werden.

Protect

Alles, was über die Live-Funktionen hinausgeht, wird durch den Cloud-Service von Ring abgedeckt. Dafür gibt es zwei Preispläne: “Basic” zu 3 Euro pro Monat oder 30 Euro pro Jahr speichert für ein Gerät den Videoverlauf der letzten 30 Tage. Zusätzlich werden regelmäßig angefertigte Snapshots gesichert, die den Tagesverlauf vor der Tür dokumentieren. “Plus” zu 10 Euro monatlich oder 100 Euro im Jahr beinhaltet diese Funktionen für alle installierten Ring-Geräte, eine erweiterte Garantie und 10 Prozent Rabatt auf alle Käufe.

Professionelle Überwachungs-Systeme mit Smartphone-Anbindung

Professionelle Alarmsystem mit wlan Modul
Professionelle Videoüberwachung

Einen anderen Weg der Integration von Smartphones gehen Videoüberwachungsanlagen, die für professionelle Anwendungen vorgesehen sind, beispielsweise die Sicherung des gesamten Außenbereichs um Villen oder Gewerbeobjekte.

Während modulare Systeme wie Ring oder Gigaset jedes einzelne Gerät direkt per WLAN mit der Smartphone-App verbinden, liegt der Schwerpunkt bei der professionellen Videoüberwachung auf der Bildsicherung vor Ort, meistens auf einem Festplattenspeicher, der in der Steuerzentrale untergebracht ist. Erst in einem zweiten Schritt erfolgt die Übermittlung der Live-Bilder oder der Bildaufzeichnungen von der Zentrale per WLAN an das Smartphone.

Für diesen Test haben wir uns das 4-Bullet-System von Bascom näher angesehen. Das Komplettpaket enthält vier Full-HD-Kameras mit 2-Megapixel Auflösung, Infrarot-Nachtsichtfunktion und Rauschunterdrückung. Die Zentrale enthält einen Vier-Kanal-Rekorder. Das erlaubt die Aufzeichnung von Bildinformationen aller vier Kameras gleichzeitig.

Die eingebauten Infrarot-Lichtquellen bieten bis zu 20 Meter Sicht auch bei vollständiger Dunkelheit. Die Bildinformation kommt verlustfrei auf dem Smartphone an.

Der Festplattenrecorder hat eine Kapazität von einem Terabyte. Das erlaubt die Aufzeichnung von Full-HD-Bildern über Wochen hinweg, ohne dass Inhalte gelöscht werden müssen. Praktisch ist die automatische Überschreibfunktion: Ist die Festplatte voll, erfolgt die automatische Löschung der ältesten Inhalte, um Platz für neue Aufnahmen zu schaffen. Der Recorder ist für den Dauerbetrieb bei niedrigem Stromverbrauch ausgelegt.

Die kostenlose Bascom App ist auf einfache Bedienung ausgelegt. Das zeigt sich bereits bei der Inbetriebnahme: Um nach der Installation auf dem Smartphone die Verbindung zur Steuerzentrale aufzunehmen, genügt es, mit der App den QR-Code einzuscannen, der auf dem Rekorder angebracht ist. Damit ist die permanente Verbindung hergestellt.

Die App erlaubt das Betrachten von Livebildern oder von beliebigen Aufzeichnungen. Äußerst hilfreich ist die Push-Funktion: Wenn gewünscht, sendet das System eine Mitteilung an das Smartphone, wenn die Sensoren in einer der Kameras eine Bewegung entdecken.

Fazit

Videoüberwachung per Smartphone kann auf zwei Arten erfolgen: Modulare Systeme wie elektronische Türklingeln oder WLAN-Kameras nehmen direkt Kontakt mit der zum System gehörenden App auf und erlauben das Betrachten von Live-Aufnahmen und Aufzeichnungen. Auf diesem Weg ist auch das Gespräch mit Personen in der Beobachtungszone möglich.

Professionelle Systeme senden die Inhalte der Kameras zunächst an eine Steuerzentrale, wo sie auch aufgezeichnet werden. Erst von hier aus erfolgt die Übertragung via Internet auf das Smartphone. Gespräche sind bei Systemen mit Steuerzentrale in der Regel nicht möglich.

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