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Außen-Bewegungsmelder

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Bewegungsmelder und Überwachungskameras
Bewegungsmelder und Überwachungskameras

Bewegungsmelder: elektronische Wachhunde für den Außenbereich

Bewegungsmelder sind die Elemente im Alarmsystem, die für proaktiven Schutz sorgen. Die nützlichen Helfer sorgen dafür, dass in vielen Fällen Abwehrmaßnahmen in Kraft treten können, bevor es überhaupt zum Einbruch kommt.

Das allerdings können sie nur leisten, wenn der richtige Typ am richtigen Ort zum Einsatz kommt und optimal auf die Gegebenheiten vor Ort eingestellt ist.

Was es dabei zu beachten gibt, lesen Sie hier.

Einsatzmöglichkeiten von Bewegungsmeldern: vom Schreihals bis zur stillen Post

Überwachungskamera mit Nachtsichtfunktion filmt Einbrecher
Überwachungskamera mit Nachtsichtfunktion filmt Einbrecher

Bevor Sie sich an die Planung Ihrer Bewegungsmelder-Konfiguration machen, sollten Sie sich darüber klar werden, aus welchem Grund Sie die nützlichen Spürnasen einsetzen und was Sie damit erreichen wollen. Bewegungsmelder im Außenbereich können diese Aufgaben erfüllen:

  • Auslösen akustischer und optischer Signale (Warnsirenen, Beleuchtung, andere akkustische Signale.)
  • Einleitung zusätzlicher Verriegelungsmaßnahmen
  • Absetzen von Notrufen
  • Übermittlung von Bildinformationen (Streaming Videos)
Bewegungsmelder sendet Signal an Alarmsirene
Warnsirene am Haus

In den meisten Fällen wird eine Kombination verschiedener Maßnahmen die sinnvollste Lösung sein, wenn Bewegungsmelder das volle Ausmaß ihrer Möglichkeiten ausspielen sollen. Und das führt bereits zur nächsten Frage:

Konfiguration: Einzelkämpfer oder Teamplayer?

Bewegungssensor
Bewegungsmelder

Natürlich können Sie einen Bewegungsmelder im Stand-alone-Betrieb einsetzen, beispielsweise, indem Sie eine Alarmsirene anschließen, die loslegt, sobald der Melder anspricht. Das aber wäre eine enorme Verschwendung des Potenzials fortgeschrittener Bewegungsmelder, etwa so, als wollten Sie mit dem Jet schnell mal zum Bankautomaten düsen.

Ein Bewegungsmelder kann erst als Bestandteil einer professionellen Alarmanlage wirklich optimale Arbeit leisten, vorzugsweise mit integrierter Smart-Home-Funktionalität. Dann erst kann er die Aktionslawine auslösen, die den umfassenden Schutz von Haus und Bewohnern komplett macht.

Alarmanlage mit Bewegungsmeldern und Überwachungskameras
Alarmanlage

Die ideale Konfiguration ist die Ausstattung des Bereichs rund ums Haus mit mehreren Bewegungsmeldern, die die unbemerkte Annäherung unmöglich machen - aus jeder erdenklichen Richtung. Sind die elektronischen Wächter als Komponenten in eine Alarmanlage eingebunden, können sie das komplette Programm abspulen:

Schlägt der Bewegungsmelder mit einer qualifizierten Meldung an – was das bedeutet, folgt weiter hinten – lässt das nicht nur die Warnsirene und die Außenbeleuchtung anspringen. Zusätzlich kann über die Smart-Home-Steuerung ein Innenraum-Beleuchtungsprogramm starten, das den Eindruck erweckt, die Bewohner hätten die Annäherung bemerkt und seien eben wach geworden – selbst wenn sie gar nicht im Haus sind. Und wenn im ersten Stock auch noch ein einzelner Rolladen hochgeht, ist die Illusion perfekt.

Bewegungsmelder aktiviert Notrufsignal
Notrufsignal geht beim Sicherheitsunternehmen ein

Das ist allerdings längst nicht alles. Über ein angeschlossenes GSM-Modul kann ein Notruf per Sprachnachricht oder SMS an die Polizei oder ein beauftragtes Sicherheitsunternehmen abgeschickt werden. Und wenn Sie grundsätzlich überall auf der Welt wissen möchten, was bei Ihnen aktuell zuhause los ist, lässt sich auch das Streaming der Überwachungskameras in Echtzeit an Ihr Smartphone senden. Und das alles, weil ein Bewegungsmelder den Braten gerochen hat.

Alarmanlage mit GSM Modul sendet SMS bei Einbruchversuchen
Alarmanlage mit GSM Modul sendet SMS bei Einbruchversuchen

Bauart und Positionierung hängen zusammen

Grundsätzlich gibt es bei Bewegungsmeldern zwei technische Prinzipien:

  • Aktive Bewegungsmelder
  • Passive Bewegungsmelder

Aktive Bewegungsmelder senden elektromagnetische Wellen oder Ultraschall aus und beobachten das Reflexionsverhalten. Treffen reflektierte Impulse bei ihnen ein, stellt das eine Zustandsveränderung dar, oder anders ausgedrückt: eine Bewegung.

Passive Bewegungsmelder beobachten den Spektralbereich von Wärmestrahlung in bestimmten Sektoren. Stellt sich an einer bestimmten Stelle ein überdurchschnittlicher Temperaturanstieg ein, ist das die Zustandsveränderung, die als Bewegung definiert wird. Zusätzlich lassen sich auf diese Weise Ortsveränderungen lokalisieren, wenn sich beispielsweise eine Wärmequelle von einem Sektor in den angrenzenden verlagert.

Beide Bautypen lassen sich im Außenbereich einsetzen. Allerdings ist gerade hier die fachmännische Anbringung an den strategisch richtigen Standorten und die genaue Kalibrierung von grundsätzlicher Bedeutung, wenn es nicht zu ständigen Fehlalarmen oder einer Anlage im Dauerschlaf kommen soll. Daher lautet der Tipp: Bewegungsmelder sollten grundsätzlich von einem kompetenten Fachbetrieb eingebaut werden. Das gewinnt besonders beim folgenden Thema an Bedeutung:

Bewegungsmelder brauchen Schutz vor Trickserei

Alarmanlagen Beratung durch Fachfirma
Alarmanlagen-Fachfirmen kennen die Tricks von Einbrechern

Die meisten Bewegungsmelder lassen sich mit ein wenig Geschick selbst anbringen und anschließen. Auch der Funktionstest verläuft in der Regel erfolgreich, denn besonders Laien führen den Test unterbewusst so aus, dass er auf jeden Fall klappt. Was Sie allerdings bedenken sollten: Einbruchsprofis kennen eine Reihe von Möglichkeiten, einen Bewegungsmelder an der Nase herumzuführen. Hier einige Beispiele:

Einbrecher schirmen Bewegungsmelder mit Pappe oder Glas ab

Einbruchtricks - Bewegungsmelder werden mit Pappe abgedeckt
Einbrecher decken Bewegungsmelder mit Pappe ab

Selbst so etwas Einfaches wie das Verstecken hinter einem mannshohen Pappschild kann einen Bewegungsmelder in Tiefschlaf versetzen, sofern er nicht optimal eingestellt ist. Sowohl aktive als auch passive Bewegungsmelder lassen sich so aufs Glatteis führen.

Da hilft nur die geschickte Positionierung mehrerer Melder, die jeden Punkt des Grundstücks aus verschiedenen Perspektiven beobachten, gemeinsam mit optimaler Einstellung der Sensoren - eine Angelegenheit für Fachfirmen.

Einbrecher tricksen Bewegungsmelder durch langsame Bewegungen aus

Minderwertige Bewegungsmelder können durch Schleichen ausgetrickst werden
Schleichernder Einbrecher

Einbrecher mit guten Nerven versuchen, sich im Schneckentempo an den elektronischen Schnüfflern vorbeizumogeln. Weniger hochwertige Sensoren sprechen in der Regel erst ab Geschwindigkeiten von einem Meter pro Sekunde an. Hochwertige Modelle bemerken bereits Bewegungen ab 30 Zentimetern pro Sekunde.

Besonders beim Einsatz der empfindlichen Variante bedeutet das für Eindringlinge eine erhebliche körperliche Herausforderung, denn die Bewegung muss dauerhaft unter der Mindestgeschwindigkeit bleiben. Schnellere Bewegungen, selbst, wenn sie nur den Bruchteil einer Sekunde andauern, führen zur Auslösung des Sensors. Auch das funktioniert nur bei optimaler Justierung der Komponenten.

Minderwertige Bewegungsmelder funktionieren nicht unter dem Gefrierpunkt

Einbruch im Winter durch Versagen von Bewegungsmeldern
Minderwertige Bewegungsmelder funktionieren nicht mehr zuverlässig unter Null Grad

Bewegungssensoren im durchschnittlichen Qualitätsbereich funktionieren bei Außentemperaturen zwischen 0 und 70 Grad Celsius. Das veranlasst so manchen Einbruchsprofi, sein Glück bei frostigen Temperaturen unter Null zu versuchen.

Das kann eine durchaus erfolgversprechende Strategie sein – es sei denn, Sie entscheiden sich für den Einsatz hochwertiger Sensoren. Die funktionieren bis zu -40 Grad Celsius. Darunter wird auch so gut wie jeder Einbrecher kapitulieren, da in dem Fall andere Einbruchstechniken versagen.

Einbrecher versuchen die Stromversorgung von Bewegungsmeldern zu unterbrechen

Bewegungsmelder benötigen eine Strom-Ausfallsicherung
Einbrecher unterbrechen die Stromversorgung von Bewegungsmeldern

Besonders selbst eingebaute Bewegungsmelder sehen ihrem unvermeidbaren Funktionsende entgegen, wenn der Einbrecher unbemerkt zur Stromversorgung vordringt und diese unterbricht. Das kann bei Funk-Bewegungsmeldern mit Batterieversorgung wirkungslos bleiben, doch verkabelte Alarmanlagen, die ihre Komponenten über die Signalleitungen mit Strom versorgen, sind ab diesem Moment wehrlos – wenn keine zusätzlichen Maßnahmen getroffen wurden.

Bewegungsmelder mit kontinuierlicher Stromversorgung brauchen unbedingt eine Ausfallsicherung, die die Funktion auch bei Stromausfällen gewährleistet. Auch das ist eine Angelegenheit für den kompetenten Fachbetrieb, wenn die Sicherheitskette keine Schwachstelle haben soll.

Fehlalarme durch Tiere

Fehlalarm durch Tiere
Fehlalarm durch Katzen

Mähroboter und andere Haustiere sind für Bewegungsmelder eine ständige Quelle für falsche Alarmauslösungen. Sensoren, die nicht fachmännisch ausgewählt und installiert wurden, reagieren auf Eichhörnchen, Katzen und andere Tiere und lösen permanent Fehlalarm aus.

Wenn es um die wirkungsvolle Unterscheidung zwischen Mensch und Tier geht, kommen passive Bewegungsmelder zum Einsatz. Ihr technischer Vorteil besteht in der sektoralen Überwachung nach Bereichen. Während die horizontale Sektorenanordnung Bewegungen nachverfolgt, kann die vertikale Anordnung die Größe der erfassten Elemente unterscheiden.

Damit lassen sich Haustiere zuverlässig ausblenden, wenn es sich nicht gerade um ein Lama handelt. Auch hier ist die fachmännische Justierung von grundsätzlicher Bedeutung. So kann die Sensibilität im unteren Raumbereich verringert werden oder dieser ganz unbeachtet bleiben. Das führt zuverlässig zu qualifizierten Warnmeldungen, also solchen, die durch Menschen ausgelöst werden.

Fazit

Bewegungsmelder für den Außenbereich können sowohl aktiv oder auch passiv ausgelegt sein. In beiden Fällen ist die fachmännische Installation und die optimale Kalibrierung von grundsätzlicher Bedeutung, da es sonst zu Fehlalarmen durch Tiere oder ausbleibendem Alarm durch technische Tricks kommen kann. Zwar lassen sich Bewegungsmelder eigenständig betreiben, doch entwickeln sie ihren vollen Funktionsumfang erst durch die Integration in Alarmanlagen und Smart-Home-Umgebungen.

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