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Smart Home Zentralen im Test

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Smart Home Zentralen im Test
Smart Home Zentralen im Test

Die Vielfalt an Funktionen, die eine Smart Home-Zentrale unter einen Hut bringen muss, erfordert aufwendige Kontroll- und Steuervorgänge. Die unübersehbare Zahl an unterschiedlichen Herstellern und Modellen macht es nicht gerade einfach, die Qualität und Usability der unterschiedlichen Zentralen miteinander zu vergleichen und die richtige für das eigene Heim ausfindig zu machen.

Sich über einen Testbericht eingehend zu informieren, ist demnach eine naheliegende und nützliche Strategie. Allerdings gibt es auch bei den unterschiedlichen Testberichten markante Unterschiede. Hier lesen Sie, worauf Sie beim Informationsgehalt von Smart Home-Tests achten sollten. Mit anderen Worten: Das ist ein Test, der Tests testet.

Die Funktionsvielfalt erfordert eine aufwendige Testumgebung

Smart Home Zentrale steuert Backofen
Smart Home Zentrale steuert Backofen

Der Test von Smart Home-Zentralen ist etwas fundamental anderes als beispielsweise der Test von Küchenmaschinen oder Haartrocknern. Letztere sind jeweils eine Einheit in sich – es genügt, sie unter verschiedenen Anwendungsszenarien zu prüfen und auch einen Blick unter die Gehäuseabdeckung zu werfen.

Smart Home-Zentralen machen erst in Kooperation mit anderen Systemen Sinn. Auf den ersten Blick scheint der alte Grundsatz der Systementwickler zu gelten: Am Ende läuft alles auf einen Kasten hinaus. Alle Produkte des Genres kommen als Kästchen daher, sei es Homecontrol von Devolo, Magenta Smarthome von – na, wem wohl, bei der Farbe – der Telekom, Smarthome von Innogy oder Homematic IP von eQ-3.

Eine Smart Home-Zentrale für sich ist allerdings ebenso nützlich wie ein Gehirn ohne Mensch. Um einen aussagekräftigen Test durchzuführen, ist eine komplexe Testanordnung erforderlich, so wie das beispielsweise die Stiftung Warentest umgesetzt hat: Neben dem Anschluss von Lampen und Rolladenantrieben haben die Tester auch so spezielle Elemente wie Heizungsthermostate, schaltbare Steckdosen und Sprachassistenten mit der Zentrale verbunden.

Auch Sicherheit gehört ins Smart Home

Überwachungskameras
Überwachungskameras

Interessant wird es, wenn auch die Interaktion mit Tür– und Fensterkontakten oder Bewegungsmeldern und Rauchmeldern in den Testablauf integriert wird, wie bei dem Test der Stiftung Warentest geschehen. Damit nämlich kommt eine weitere Funktion der Smart Home-Steuerung ins Spiel, an die viele zunächst nicht denken: die der Einbruchsicherung und Alarmanlage.

Smart Home Zentralen im Test - Sirene
Smart Home Zentralen im Test - Sirene

Eine gute Smart Home-Anlage deckt auch den Bereich der Sicherheit ab und enthält die vollständige Funktionalität einer Alarmanlage, komplett mit Tür– und Fenstersicherung, Annährungskontrolle, Videoüberwachung sowie Alarm– und Notruffunktionen über Sirene, Mobiltelefonie via GSM-Modul oder Fernüberwachung, beziehungsweise Fernsteuerung über das Internet.

Das ist die Schwachstelle vieler Smart Home-Tests: Die grundlegende Basisfunktion Sicherheit wird oft überhaupt nicht oder nur am Rande angesprochen.

Die Tatsache, dass zunehmend bekannte Hersteller von Alarmanlagen ihre Systeme mit Smart Home-Funktionalität ausstatten und damit Zentralen auf höchsten sicherheitstechnischem Niveau auf den Markt bringen, bleibt meist unerwähnt.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Smart Home-Alarmanlagen  Sicherheit auf intelligente Art.

Spaßfaktor als Testkriterium

Smart Home Funktionen - Anpassen der Raumtemperatur
Smart Home Funktionen - Anpassen der Raumtemperatur

Zugegeben – Smart Home-Steuerungen können ziemlich unterhaltend sein. Eine aufregende Lichtsteuerung, das selbsttätige Einschalten von Geräten, das Anpassen der Raumtemperatur an besondere Vorlieben – das alles fördert den Spieltrieb beim Anwender. Allerdings lenkt das von den ernsthaften Anwendungsfällen ab und lässt sogar mögliche negative Auswirkungen unbeachtet.

Ein guter Smart Home-Test sollte auf diese Punkte eingehen. So beispielsweise Stiftung Warentest, die in ihrem Bericht auf den Zwiespalt zwischen Einsparungen bei den Heizkosten einerseits und möglicher Energieverschwendung andererseits hinweist. Demnach äußert der Bund Naturschutz die Befürchtung, dass die Vielfalt an vernetzten Geräten den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Viele Geräte würden gar nicht erst angeschafft werden, wenn sie nicht über die Anbindung an die Smart Home-Zentrale zum Unterhaltungswert betragen.

Szenarien: Die Programme der Smart Home-Anlage

Eine Smart Home-Steuerung erhält erst durch das Anlegen von kombinierten Ablaufgruppen – den Szenarien – wirklich Sinn. Entsprechend sollte ein Testbericht darauf eingehen, ob das geprüfte System die Anlage von Szenarios vorsieht und wie einfach – oder umständlich – sich das verwirklichen lässt.

Ein typisches Szenario ist beispielsweise “Haus betreten”. Es kann beispielsweise diese Vorgänge enthalten: Licht nach vorgegebenen Kriterien einschalten, Alarmanlage deaktivieren – gegebenenfalls bei weiterhin aktivierten Außen-Bewegungsmeldern, Fernseher oder Stereoanlage einschalten, Heizungsanlage hochregeln. Ein Testbericht über Smart Home-Zentralen sollte Testläufe dieser Art enthalten.

Zukunftsfähigkeit wird oft übersehen

Das große Problem bei Smart Home-Anlagen ist das Fehlen eines einheitlichen Funkstandards.

Das macht die nachträgliche Erweiterung und den langfristigen Einsatz über viele Jahre hinweg zu einer fragwürdigen Angelegenheit. Auch diese Punkte gehören in einen Testbericht.

Ein erhebliches Problem sieht beispielsweise Stiftung Warentest im Fehlen von Update-Strategien. Viele Systeme – besonders im niedrigen Preisbereich – haben auf diesem Gebiet nichts vorgesehen. Das allerdings macht eine Smart Home-Zentrale zu einem Wegwerfprodukt. Ändern sich die Standards bei der IT-Infrastruktur, können solche Anlagen nicht mehr erweitert werden. Vielfach ist sogar die Gesamtfunktion gefährdet.

Die Sicherheitsprobleme entstammen laut Stiftung Warentest dem Umstand, dass viele Gerätehersteller Funkstandards von Drittanbietern verwenden, die Update-Strategie demnach gar nicht selbst in der Hand haben. Der Test von Smart Home-Zentralen sollte deshalb auch darauf eingehen, ob Hersteller eigene Standards verwenden und eine Garantie auf regelmäßige Updates aussprechen, so wie beispielsweise eQ-3.

Auf die Signalsprache kommt es an

Der Umstand, dass sich ein übergreifender technischer Standard bei Smart Home-Systemen noch nicht durchgesetzt hat, führt zu den typischen Erscheinungen eines nicht standardisierten Marktes, in etwa so, als könne man mit seinem Mobiltelefon nur bestimmte andere Mobiltelefone erreichen, andere dagegen nicht, weil sie unterschiedlichen technischen Normen folgen.

Bei den Herstellern von Smart Home-Anlagen hat sich leider eine solche Entwicklung eingestellt. So sind unterschiedliche Signalprotokolle entstanden, über die sich die Zentrale mit den angeschlossenen Komponenten verständigt. Die Folge: Komponenten einer Signalsprache können nicht in Systeme mit einer anderen Sprache integriert werden. Auch auf solche Systemhürden sollte ein umfassender Testbericht hinweisen.

Fazit

Smart Home Anlagen im Test
Smart Home Anlagen im Test

Umfassende Testberichte zu Smart Home-Zentralen sollten alle Aspekte ihrer Verwendung beleuchten, nicht nur den reinen Gerätevergleich. Neben einer umfangreichen und aussagekräftigen Testanordnung mit möglichst vielen angeschlossenen Komponenten sollten auch systemische Problemkreise zur Sprache kommen, beispielsweise die Zukunftsfähigkeit, die durch eine dezidierte Update-Garantie gewährleistet wird. Auch allgemeine Sicherheitsfragen wie beispielsweise die Störanfälligkeit der Funkübertragung sollten angesprochen werden.

Häufig fehlt bei Testberichten eine Bewertung der Alarmanlagenfunktion und Einbruchsicherungsfunktion. Sollten Ihnen diese Funktionen am Herzen liegen, macht es mehr Sinn eine hochwertige Alarmanlage mit Smart Home Funktion anzuschaffen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Smart Home-Alarmanlagen  Sicherheit auf intelligente Art.

Oder lesen Sie unseren Artikel w-lan Alarmanlagen: Alles, was Sie wissen sollten.

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