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Wer darf Alarmanlagen installieren?

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Montage einer Alarmanlage
Installateur montiert Alarmanlage

Im Online-Handel und im stationären Fachhandel gibt es mittlerweile ein beachtliches Angebot an Alarmanlagen-Sets, die mit dem Vermerk “selbst einbaubar” versehen sind. Damit scheint die Antwort bereits festzustehen: Jeder, der es sich zutraut, kann seine Alarmanlage in Eigenregie installieren.

Allerdings ist das nur ein Teil der Antwort. In einer Reihe von Sonderfällen gibt es spezielle Kriterien, die bei der Frage der Installation beachtet werden müssen. Zudem kann es auch ein eigenes Interesse daran geben, Alarmanlagen lieber von einem kompetenten Fachbetrieb einbauen zu lassen – sogar in Fällen, in denen die Eigeninstallation möglich wäre. Was Sie dazu wissen sollten, lesen Sie hier.

Die Installation einer Alarmanlage durch den Fachbetrieb kann gute Gründe haben

Alarmsystem vom Fachmann eingerichtet
Fachmann richtet Alarmsystem ein

Natürlich müssen Sie für den Einbau einer Einfachst-Alarmanlage mit einer Zentrale und zwei Sensoren keinen Fachmann beauftragen. Sobald es aber um die Absicherung von Häusern, größeren Wohnungen oder Gewerbeobjekten geht, kann es auch beim Einbau einer Funkalarmanlage mit vollständig vorkonfigurierten Komponenten Sinn machen, diese im Grunde unkomplizierte Aufgabe einem Fachbetrieb anzuvertrauen.

Einer der beiden wichtigsten Gründe dafür betrifft versicherungsrechtliche Aspekte.

Optimaler Versicherungsschutz setzt in der Regel die Einhaltung der VDS-Richtlinien voraus. Allerdings genügt dazu nicht das Vorhandensein eines VDS-Siegels auf der Anlage. Die Richtlinien lassen sich auch auf andere Weise verletzen, beispielsweise durch fehlerhaften Einbau oder falsche Konfiguration. Dieser Fall kann beispielsweise bei einer nicht korrekten Platzierung der Fenster–, Tür oder Glassensoren eintreten.

Auch Fragen der Haftung sprechen für den Einbau einer Alarmanlage durch den Fachbetrieb. Kommt es einmal zur Fällen von Garantie oder Gewährleistung, gibt es immer einen Ansprechpartner, den Sie in Anspruch nehmen können.

Bei Fragen des Einbaus kommt es auf den Anlagentyp an

Es gibt Unterschiede bei Alarmanlagen
Alarmanlagen sind unterschiedlich

Die Begrifflichkeiten bei der Sicherheitstechnik sind ein komplexes Thema.

Für Laien ist besonders die Unterscheidung zwischen Alarmanlage und Einbruchmeldeanlage verwirrend.

Gemäß Einteilung der Industrie– und Handelskammer Frankfurt lässt sich der Begriff Einbruchmeldeanlage mit dem Anlagentyp gleichsetzen, der gemeinhin als kabelgebundene Alarmanlage bekannt ist.

Der zweite Haupttyp ist die Funkalarmanlage. Aus der Warte des Versicherungsrechts und der Gewerbeordnung des Handwerks betrachtet gilt demnach nicht diese allgemein übliche Einordnung:

  • Kabelgebundene Alarmanlage
  • Funkalarmanlage

Stattdessen gilt diese Form der Einteilung:

  • Einbruchmeldeanlage
  • Funkalarmanlage

Allerdings ist damit exakt das gleiche gemeint.

Diese Unterscheidung beantwortet letztendlich die Frage, wer welche Alarmanlage installieren darf:

Die Stromstärke der Alarmanlage entscheidet

Strom kann gefährlich werden
Strom gehört in fachmännische Hände

Kabelgebundene Alarmanlagen, also Einbruchmeldeanlagen, bei denen eine Drahtverbindung zwischen Komponenten und Zentrale besteht, sind in der Regel mit einem festen Anschluss an das 220-Volt-Stromnetz ausgestattet.

Selbst, wenn Sie über handwerkliche Kenntnisse verfügen, kann der Eigeneinbau zu erheblichen Nachteilen führen. Werden elektrische Geräte mit festem Stromanschluss (nicht per Steckdose anschließbar) selbst installiert, kann das den Verlust des VDS-Siegels zur Folge haben – und damit den Verlust des vollständigen Versicherungsschutzes.

Das bedeutet also: Einbruchmeldeanlagen mit festem Stromanschluss müssen schon aus Gründen der Versicherung vom kompetenten Fachbetrieb installiert werden, wobei es insbesondere auf spezielle Kenntnisse in Elektroinstallation, Elektromechanik und Fernmeldeanlagenelektronik ankommt.

Funkalarmanlagen lassen sich meist selbst einbauen

Funkalarmanlagen lassen sich selbst montieren
Funkalarmanlage selbst montiert

Eine Funkalarmanlage enthält meist eine Zentrale, die Sie über die Steckdose an das Stromnetz anschließen, sowie per Batterie betriebene Komponenten. Leitungen müssen hier nicht verlegt werden – besonders keine Leitungen, die Strom mit höherer Spannung führen.

Im Gewerberecht gibt es bei den Einbaurichtlinien dafür den Begriff des “Nichthandwerks”.

Das bedeutet: Funkalarmanlagen dürfen Sie auch installieren, wenn Sie kein Fachmann sind.

Allerdings kann ein Sonderfall eintreten, wenn sich die Installation einer Hybridanlage als notwendig erweist.

Damit sind Alarmanlagen gemeint, bei denen einzelne Abschnitte per Kabel statt per Funk überbrückt werden.

Das kann notwendig werden, wenn es an bestimmten Stellen des Hauses zu Funkempfangsstörungen kommt. Wenn in solchen Fällen die drahtgebundene Signalverarbeitung einen festen Stromanschluss erfordert, muss dieser Abschnitt durch einen Fachbetrieb installiert werden, um die VDS-Zertifizierung der Gesamtanlage aufrecht zu erhalten.

Auch der Anschluss von Überwachungskomponenten im Hochfrequenzbereich kann zu einer besonderen Situation führen, und das sogar für den Fall, dass die Komponente per Funk an die Zentrale angeschlossen wird. Solche Komponenten gibt es beispielsweise in Krankenhaus-Intensivstationen zur Überwachung von Patienten. Die ISM-Frequenzen, die hier zur Anwendung kommen, dürfen nur vom qualifizierten Fachbetrieb eingestellt werden.

Ebenfalls Angelegenheit des Fachbetriebs ist der Anschluss eines Wählgeräts, das im Fall eines Alarms Notrufe an Wachdienste oder die Polizei absetzt.

Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn das Wählgerät Anschluss an das Festnetz oder spezielle Funknetze hat.

GSM-Module, die Mitteilungen per Mobilfunk verschicken, können Sie selbst anschließen.

Wenn Sie sich noch nicht klar darüber sind, welches Alarmsystem für Sie das richtige ist, können Sie hier eine Entscheidungshilfe finden: https://einfach-zum-angebot.de/alarmanlagen-das-ist-beim-kauf-wichtig/

Glasbruchmelder

Alarmsysteme die Glasbruch melden
Glasbruch wird sofort gemeldet

Das Anbringen eines Glasbruchmelders an der Glasscheibe ist an sich ein einfacher Vorgang.

Allerdings gibt es bei professionellen Versionen für hohen Sicherheitsbedarf nachgeschaltete elektronische Komponenten wie beispielsweise Verstärker.

Solche Modelle erfordern beim Einbau einiges Wissen in Elektrotechnik und dürfen daher nur vom Fachbetrieb installiert werden.

Wie Sie Ihre Fenster einbruchsicher machen können Sie hier nachlesen: https://alarmanlagen-angebote.net/fenster-einbruchsicher-machen/

Bewegungssensoren

Bewegungsmelder halten Diebe ab
Bewegungsmelder schrecken Einbrecher ab

Besonders bei Funkalarmanlagen gibt es eine große Zahl fertig konfigurierter Komponenten zur Erkennung von Bewegung.

Sie dürfen problemlos selbst installiert und konfiguriert werden.

Anders sieht es bei komplexeren Modellen mit festem Stromanschluss aus, wie sie insbesondere in Hochsicherheitsbereichen zur Anwendung kommen. Sie müssen vom Fachbetrieb installiert werden – nicht nur des fehlerfreien Betriebs zuliebe, sondern auch, um die VDS-Vorgaben zu erfüllen.

Klicken Sie hier, wenn Sie sich genauer über Außen-Bewegungsmelder informieren möchten: https://alarmanlagen-angebote.net/ausen-bewegungsmelder/

Brand– und Rauchmelder

Rauchmelder geben Signale bei Qualm
Rauchmelder sind verpflichtend

Auch hier gibt es eine Unterscheidung nach gewerberechtlichen und versicherungstechnischen Aspekten.

Unter einer Brandmeldeanlage ist ein im Grunde eigenständiges System zu verstehen, das mit Hilfe einer Reihe unterschiedlicher Sensoren den Ausbruch von Feuer erkennt und Gegenmaßnahmen ergreift – beispielsweise das Auslösen der Sprinkleranlage und das Absetzen eines Notrufs.

Anlagen dieses Typs sind komplexe Systeme, die höchste Ansprüche an Einbau, Konfiguration und Justierung stellen.

Sie dürfen nur vom zertifizierten Fachbetrieb installiert werden.

Der Rauchmelder ist darauf ausgelegt, den Ausbruch von Rauchbildung zu erkennen und daraus indirekt auf einen Brandfall zu schließen.

Für Funkalarmanlagen sind in der Regel fertig konfigurierte Modelle erhältlich, die Sie in Eigenregie anbringen dürfen.

Verfügt der Rauchmelder allerdings über einen festen Stromanschluss, muss er vom Fachmann eingebaut werden.

Überwachungskameras

Eine Kamera überwacht das Gelände
Eine Kamera überwacht Haus und Garten

Komponenten für die optische Überwachung dürfen Sie selbst einbauen, da Überwachungskameras meist über die Steckdose oder per Batterie mit Strom versorgt werden.

Ist die Kamera allerdings mit einem festen Stromanschluss ausgestattet, müssen Sie einen Fachbetrieb in Anspruch nehmen, um die VDS-Zertifizierung der gesamten Anlage aufrecht zu erhalten.

Welche Überwachungskamera für Ihre Zwecke geeignet ist, lesen Sie in unserem Artikel Überwachungskameras im Test. https://alarmanlagen-angebote.net/uberwachungskameras-im-test/

Fazit

Die goldene Regel bei der Frage des Eigeneinbaus oder der Installation durch den Fachbetrieb lautet:

Funkalarmanlagen können Sie selbst installieren,

Einbruchmeldeanlagen – beziehungsweise kabelgebundene Alarmanlagen – erfordern die Beauftragung eines Fachbetriebs.

Für beide Gerätetypen gilt:

Komponenten mit festem Stromanschluss dürfen nur vom Fachbetrieb eingebaut werden, damit die VDS-Zertifizierung und damit der Versicherungsschutz erhalten bleibt. Auch für Sonderfälle wie beispielsweise die Justierung der Signalverarbeitung im Hochfrequenzbereich ist der Einsatz eines Fachbetriebs erforderlich.

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