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Die GSM-Alarmanlage: Alarm-, Anruf- und SMS-Funktion in einem System

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Eine Alarmanlage, die bei einem Einbruch lediglich mit einem schrillen Alarm-Ton aus der Sirene reagiert, bietet keinen wirksamen Schutz. Um eine uneingeschränkte Sicherheit für Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu gewährleisten, ist das zuverlässige Zusammenspiel unterschiedlicher Sensoren notwendig.

Von elementarer Bedeutung ist, dass das System bei einem unberechtigten Zutritt selbstständig eine Warnmeldung oder einen Notruf auslöst. Eine GSM-Alarmanlage bietet Ihnen diese Funktion. In diesem Beitrag lesen Sie, welche Vorteile ein derartiges System bereithält und welche Voraussetzungen ein GSM-Alarmmelder erfordert.

Wir stellen außerdem Tipps zur Wahl der richtigen SIM-Karte bereit und nennen Alternativen, sofern eine GSM-Alarmanlage für Sie nicht infrage kommt.

Die GSM-Alarmanlage telefoniert wie ein Handy versendet SMS

Eine GSM-Alarmanlage umfasst ein System mit integrierter GSM-Einheit. Das Kürzel GSM kennen Sie möglicherweise aus dem Bereich der Mobilfunktelefone als Abkürzung für den Begriff Global System for Mobile Communication. Zunehmend findet GSM auch in Gebieten außerhalb des Mobiltelefons Anwendung – beispielsweise bei der Diebstahlsicherung von Autos oder hochwertigen Fahrrädern oder in drahtlosen Karten-Bezahlterminals.

GSM in Alarmmeldern erweitert deren Funktionalität um eine interessante Komponente. Erfolgt ein unberechtigter Zutritt zu Ihrem Haus oder ein Versuch dazu, zückt die Alarmanlage – bildlich gesprochen – ihr Handy und ruft jemanden an oder versendet eine SMS. Neben dem lautstarken Alarm der Sirene übernimmt das System somit selbstständig die Benachrichtigungsfunktion. Ausschlaggebend an dieser Stelle sind die Sensoren der Anlage, die den Einbruch erkennen.

Den telefonischen Anruf oder die SMS Nachricht erhalten Sie auf Wunsch auf Ihr Smartphone. Hierbei bietet es sich an, eine Telefonliste anzulegen, sofern Familienmitglieder oder Nachbarn mit in den Kreis der zu benachrichtigenden Personen aufgenommen werden sollen. Alternativ geht die Meldung per Funk direkt an die Polizei – diese Benachrichtigung gilt es allerdings, im Vorfeld mit den Beamten abzuklären.

Vorteile einer GSM-Alarmanlage

Sie überlegen, ein Alarmsystem mit GSM-Funktion zu kaufen? Die Vorzüge eines GSM-Alarmmelders liegen klar auf der Hand:

- Kein fester Telefonanschluss notwendig

- Installation ist überall im Haus möglich

- Automatische Systemmeldungen per SMS und Anruf

Welche Varianten gibt es unter den GSM-Alarmanlagen?

Fast jede Alarmanlage lässt sich heutzutage mit einem GSM-Modem ausrüsten – ob verkabelt oder auf Funk basierend. Damit eine GSM-Alarmanlage ihre Arbeit aufnehmen kann, bedarf es, ähnlich wie beim Handy, einer geeigneten SIM-Karte.

Der Markt birgt eine breite Auswahl an Alarmsystemen mit GSM-Funktion. Vertreten sind dabei die sogenannten GSM-Funk-Alarmanlagen. In diesen Anlagen steckt raffinierte Technik. Sie verfügen über eine vollwirksame Alarmzentrale mit integrierter Sirene, die im Notfall einen lautstarken Alarm auslöst. Je nach Modell und Hersteller erhalten Sie zu der GSM-Funk-Alarmanlage Bewegungssensoren, Funk-Sensoren und zusätzliche Außen-Sirenen.

Dabei gibt es neben Alarmsystemen auch Überwachungskameras, welche Daten über das mobile Funknetz übertragen. Bei Bedarf können Sie Ihre GSM-Alarmanlage mit einer Kamera erweitern, die ebenfalls per SIM-Karte betrieben wird.

Alarmanlage mit GSM-Funktion: Welche SIM-Karte ist die Richtige?

Für eine GSM-Alarmanlage eignet sich grundsätzlich jede SIM-Karte. Die primäre Funktion des Systems äußert sich neben dem Auslösen eines Alarms im selbstständigen Verschicken von SMS oder dem Absetzen eines Anrufes, wenn die Sensoren eine Änderung erkennen. Unter den SIM-Karten gibt es Unterschiede, was ihre Brauchbarkeit für die Alarmanlage betrifft.

Wir haben alle möglichen Varianten für Sie zusammengestellt und aufbereitet:

 

Prepaid SIM KarteZusätzliche SIM-Karte zum bestehenden MobilfunkvertragEigener fester Mobilfunkvertrag
Sie können für die GSM-Alarmanlage grundsätzlich eine Prepaid-Karte kaufen. Allerdings birgt diese Option

ein Risiko: Bei vielen Providern deaktivieren sich Prepaid SIM-Karten, wenn sie über längere Zeit unbenutzt bleiben. Das erfordert, dass Sie die Prepaid-Karte durch regelmäßige Funktionstests der Anlage und durch Testanrufe wachhalten.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, für Ihren GSM-Alarmmelder eine Zweit-SIM zu Ihrem bestehenden Mobilvertrag zu kaufen. Allerdings raten wir Ihnen hiervon ab.

Erfolgt der Einbruch, während Sie ein Telefongespräch führen, scheitert die GSM-Alarmanlage bei ihrem Versuch, einen Notruf abzusetzen. Der Anschluss ist in diesem Fall durch Ihr laufendes Gespräch blockiert.

Die Sicherheit Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und aller darin wohnenden Personen rechtfertigt einen eigenständigen Mobilvertrag für die GSM-Alarmanlage.

Hierfür eignen sich Tarife mit möglichst niedriger Grundgebühr und hohen Einzelgesprächskosten.

Wann ist eine GSM-Alarmanlage geeignet – die Empfangsbedingungen sind entscheidend

Es macht nur Sinn, eine GSM-Alarmanlage zu kaufen, sofern an Ihrem Standort ein vernünftiger Mobilempfang vorliegt. Achten Sie hierbei auch auf die Wahl eines geeigneten Netzes. Wohnen Sie beispielsweise neben einem D2-Sender, haben aber bei D1 so gut wie keinen Empfang, sollten Sie keinen Tarif verwenden, der auf dem Mobilfunknetz der Telekom beruht.

Auch innerhalb des Hauses oder der Wohnung gibt es etwaige Hindernisse für den Mobilempfang. Schirmen die Wände die Funksignale ab, ist ein zuverlässiger Betrieb des GSM-Moduls nicht gegeben. In diesem Fall empfiehlt sich der Einsatz einer GSM-Außenantenne, die unauffällig und unerreichbar an der Außenwand montiert wird.

Sie leben in einem absoluten Funkloch ohne Mobilfunkverbindung? Dann ist Einsatz einer GSM-Alarmanlage leider nicht möglich.

Diese Alternativen gibt es, falls für Sie kein GSM-Alarmmelder infrage kommt

Anschluss ans FestnetztelefonIP-Alarmanlage
Sofern vorhanden, ist ein Anschluss der Alarmanlage an das Festnetztelefon möglich. Liegt der Telefonanschluss weit vom Standort der Alarmanlagenzentrale entfernt, sind hierfür umfangreiche Einbaumaßnahmen notwendig.

Da die Verbindung zwischen Zentrale und Telefonanschluss in vielen Fällen verdrahtet sein muss, ist die Verlegung von Kabeln unvermeidbar – oftmals über beträchtliche Strecken.

Zusätzlich kommt noch das Aufstemmen der Wände, das anschließende Verschließen sowie das Streichen oder Tapezieren hinzu. Der Anschluss eines des Alarmsystems an das Festnetz ist eher eine umständliche Lösung.

Eine andere Option birgt die sogenannte IP-Alarmanlage. Alarmanlagen dieser Gattung verfügen über einen Internetzugang. Das erspart Ihnen alle Nachteile einer Telefonverbindung, während Sie einige Funktionen hinzugewinnen, die sich nur auf diesem Weg umsetzen lassen.

Den Zugang zum Internet kann die IP-Alarmanlage auf unterschiedliche Weise erhalten. Am geläufigsten ist die Verbindung mit dem häuslichen WLAN. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die gebührenfreie Kontaktaufnahme und eine Vielzahl an Möglichkeiten bei der Fernüberwachung und der Fernbedienung.

Die IP-Alarmanlage birgt daher eine effektive Alternative, sofern eine GSM-Alarmanlage mit Anschluss an das Mobilfunknetz bei Ihnen nicht möglich ist.

Fazit: Wann lohnt es sich, einen GSM-Alarmmelder zu kaufen?

GSM-Alarmanlagen sind ein effektives Hilfsmittel, um automatische Einbruchsmeldungen und Notrufe abzusetzen. Voraussetzung ist eine ausreichende Mobilfunk-Versorgung des Standorts durch mindestens einen Netzbetreiber. Verzichten Sie auf Prepaid-Tarife, da sich diese bei Inaktivität selbsttätig deaktivieren.

Als Alternativen bieten sich der Anschluss an das Festnetz oder der Einsatz einer IP-Alarmanlage an. Wenn es um den zuverlässigen Alarm im Notfall geht, sollten Sie, ob GSM-Alarmanlage oder nicht, auf eine ausgezeichnete Qualität setzen.

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