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Überwachungskameras im Test

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Außenkamera filmt einen Einbrecher
Überwachungskamera filmt einen Einbrecher

Alles schläft – einer wacht: Überwachungskameras erfüllen diese Aufgabe Tag für Tag und Nacht für Nacht in und vor Hunderttausenden von Wohnungen, Häusern und Firmen.

Entsprechend vielfältig ist das Angebot an Herstellern und Modellen – und entsprechend unübersichtlich ist der Markt. Um sich hier einen Überblick zu verschaffen und die Spreu vom Weizen zu trennen, ist die Lektüre von Testberichten unerlässlich. Doch auch Testberichte müssen bestimmte Kriterien erfüllen – so wie die Produkte, die sie behandeln.

Hier erfahren Sie, worauf es bei einem kompetenten Testbericht ankommt und worauf sie darin achten sollten, wenn es um die Anschaffung einer Überwachungskamera für ihre speziellen Anforderungen geht.

Die Kriterien bestimmten die Testqualität

Videoüberwachung im Treppenhaus
Überwachungskamera im Treppenhaus filmt einen Einbrecher

Ob ein Test bei Überwachungskameras wirklich einen aussagekräftigen Informationswert beinhaltet, hängt davon ab, ob alle Kriterien zur Sprache kommen, die im Zusammenhang mit den elektronischen Wachhunden eine Rolle spielen - und das sind eine ganze Reihe. Dabei geht es nicht nur um die Einsatzart und technische Ausstattung, sondern auch – und besonders – um Fragen der Sicherheit und der Verwendungsfähigkeit zu unterschiedlichen Tageszeiten/ Lichtverhältnissen und bei allen möglichen Wetterverhältnissen.

Auch die Leistungsdaten der eingebauten Funktionen spielen eine ausschlaggebende Rolle bei der Frage, ob ein Ausstattungsmerkmal lediglich auf den Kaufanreiz ausgerichtet ist oder wirklich den Nutzen mit sich bringt, den es verspricht. Testreihen bei Überwachungskameras müssen im Wesentlichen diese Themenkreise abdecken:

Außen oder innen: die wesentlichen Eigenschaften

Überwachungskamera im Innenraum
Überwachungskamera im Innenraum

Dass es Überwachungskameras für den Innenraum und das offene Gelände um das Haus gibt, ist allgemein bekannt. Für beide Produktsparten sind unterschiedliche Eigenschaften von Bedeutung.

Kameras, die den Innenraum bewachen, können leicht zur Beute genau derer werden, die sie überwachen sollen: die Einbrecher. Eine Innenraumkamera ist schnell abmontiert und eingesackt. In der Regel hält sich der materielle Schaden im Rahmen – einfache Modelle gibt es bereits ab rund 35 Euro. Aber was ist mit den aufgezeichneten Daten, auf die es bei der Klärung der Versicherungsfragen und bei den Ermittlungen der Polizei ankommt?

Tests von Überwachungskameras sollten Folgendes beantworten können:

Ist das Speichermedium in die Kamera integriert, oder erfolgt die Übertragung auf einen externen Speicher?

Diese Frage entscheidet vielfach über Sinn und Unsinn einer Überwachungskamera für den Innenraum: Verschwinden mit der geklauten Kamera auch gleich alle aufgezeichneten Beweismittel, hätte man sich den Aufwand sparen können.

Besser ist es, die Bilder entweder über WLAN auf eine externe und nicht sofort lokalisierbare Festplatte zu übertragen oder, noch besser, auf einen Cloud-Speicher hochzuladen, wie das bei einigen höherpreisigen Modellen möglich ist. Stiftung Warentest hat diesem wichtigen Thema in ihrem Test einen eigenen Abschnitt gewidmet.

Überwachungskameras - im Außenbereich geht es hart zur Sache

Überwachungskameras im Test - Außenkameras müssen Witterungsschwankungen standhalten können
Überwachungskameras im Test - Außenkameras müssen Witterungsschwankungen standhalten können

Überwachungskameras im Außenbereich sind besonderen Herausforderungen ausgesetzt, allen voran dem Wetter: Regen und Schnee, Kälte und Wärme, Feuchtigkeit und Sonnenhitze – das alles sind Einflüsse, denen eine Überwachungskamera standhalten muss, ohne in ihrer Funktionsfähigkeit Einschränkungen zu unterliegen.

Gerade dieser Punkt verlangt den Testleitern einiges an Ausdauer und Einsatzbereitschaft ab. Tests unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen erfordern vor allem zwei Dinge: Zeit und eine sorgfältige Testanordnung – entweder unter Echtbedingungen oder in der Klimakammer.

Wirklich ernsthafte Testläufe lassen sich allerdings in der freien Natur nur selten auf den Weg bringen. Ein Temperatursturz auf minus 15 Grad – und das möglicherweise mitten im Sommer – lässt sich nur in der Klimakammer auf Kommando erzeugen. Daher sollten Sie vor allem Tests von Einrichtungen vertrauen, die über eine derartige technische Infrastruktur verfügen, wie beispielsweise Stiftung Warentest oder der TÜV.

Lesen Sie auch unseren Bericht zum Thema Überwachungskameras für´s Haus.

Kamera auf Horchposten

Alarmanlagen sollten so konfiguriert werden, dass sie keine Fehlalarme bei Tieren auslösen
Alarmanlagen sollten so konfiguriert werden, dass sie keine Fehlalarme bei Tieren auslösen

Ein weiteres wichtiges Testkriterium ist das Aktivierungsverhalten der Kamera. Selbst viele einfache Modelle starten die Aufzeichnung bei Geräuschentwicklung im unmittelbaren Umfeld. Was ein kompetenter Test allerdings klären muss: Wie empfindlich ist das eingebaute Mikrofon eingestellt? Und was noch wichtiger ist: Lässt sich die Empfindlichkeit einstellen und an die Verhältnisse vor Ort anpassen?

Gerade bei Außenkameras ist die Aktivierung über Geräusche eine zwiespältige Angelegenheit. Wer seine Festplatte oder seinen Cloud-Speicher ständig mit Falschaufzeichnungen durch Tierschreie und laut niesende Nachbarn füllt, weiß, was gemeint ist.

Fortschrittliche Kameras verfügen über einen integrierten Bewegungsmelder oder einen Empfänger für die Auslösesignale externer Melder auf Infrarot-Basis. Auf dieses nützliche Feature sollten Testberichte unbedingt eingehen.

Überwachungskameras - Getarnt oder nicht: eine Frage der Anwendung

Überwachungskameras im Innenbereich
Überwachungskameras im Innenbereich

Sowohl für sichtbare als auch für unsichtbare Kameras gibt es gute Gründe, daher sollten Tests auch dieses Thema behandeln. Insbesondere die Information, welche getarnten Kameramodelle es in annehmbarer Qualität gibt, sollte enthalten sein.

Im Außenbereich treten getarnte Überwachungskameras meist als mehr oder weniger geschmackvoll gestaltete Wandleuchten auf. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Neben der Außenbeleuchtung ist auch gleich das Licht für die Kameraaufzeichnung mit dabei. Wie es mit den übrigen Eigenschaften für einen störungsfreien Betrieb bestellt ist, sollte der Test ausführlich beschreiben.

Auch im Innenbereich sind getarnte Überwachungskameras sinnvoll – vielleicht sogar noch mehr als außen. Ist der Eindringling erst einmal im Haus oder in der Wohnung, ist es für die optische Abschreckung durch eine deutlich sichtbare Kamera bereits zu spät. Hier macht der getarnte Betrieb zum Auslösen eines stillen Alarms mehr Sinn. Im Innenraum verstecken sich Überwachungskameras gerne in Rauchmeldern. Tests sollten nicht nur abklären, ob die Winzlinge eine vertretbare Bildqualität aufweisen, sondern auch, ob eine echte Rauchmeldefunktion integriert ist oder es sich lediglich um eine Attrappe handelt.

Hacker gegen Kamera – eine unendliche Geschichte

Alarmanlage mit Überwachungskameras und Sensoren
Alarmanlage mit Überwachungskameras und Sensoren

Gerade die bestechende Eigenschaft moderner IP-Kameras, die aufgefangenen Bilder überall auf der Welt auf dem eigenen Smartphone betrachten zu können, birgt besondere Gefahren in sich, was die Angriffsmöglichkeiten von Hackern auf die Datenintegrität betrifft.

Da nur wenige Kameras die Mindestanforderungen an die Sicherheitsstandards für einen ungefährdeten Betrieb aufweisen, sollte dieses kritische Thema in guten Testberichten besondere Beachtung finden. Das beginnt bei so lapidaren Dingen wie der unverschlüsselten Übertragung von Anmeldedaten bis hin zur Angreifbarkeit des Funkprotokolls, über das die Kamera ihre Signale an die Speichereinheit oder das mobile Endgerät überträgt.

Fazit

Überwachungskameras stellen wegen der großen Zahl an Herstellern und Modellen besondere Herausforderungen an Testberichte. Auch die Funktionsvielfalt und die unterschiedlichen Anwendungsarten erfordern bei Tests eine besonders sorgfältige Herangehensweise. Außen– und Innenkameras müssen auf ganz unterschiedlichen Gebieten ihre Qualitätsmerkmale beweisen – von der Wetterfestigkeit über die Funktionsvielfalt und Betriebssicherheit bis hin zur Integrität gegenüber Hackerangriffen.

Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema Videoüberwachung - Sicherheit für Haus, Wohnung und Gewerbe.

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