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Alarmanlage für die Wohnung – ist das notwendig?

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Wohnung
Wohnung

Wohnungseigentümer und Wohnungsmieter wiegen sich oft in der gleichen aber falschen Sicherheit: Wer bricht schon in eine Wohnung ein? Die Antwort ist einfach: Einbrecher tun das. Das verbreitete Vorurteil, dass Einbruchprofis nur an Häusern interessiert sind, ist längst widerlegt.

Einbrecher
Einbrecher
Laut polizeilicher Kriminalstatistik fanden 2018 in Deutschland über 97.000 Wohnungseinbrüche statt, mit einem durchschnittlichen Schaden von über 4.000 Euro pro Einbruch. Grund genug, sich über eine Alarmanlage für die eigenen vier Wände Gedanken zu machen. Hier erfahren Sie, wann sich der Einbau lohnt und was Sie dabei beachten sollten.

Lage im Haus: unerheblich

Einbrecher im Treppenhaus
Einbrecher im Treppenhaus

Naheliegend beim Thema Alarmanlage für die Wohnung ist der Gedanke an das Erdgeschoss. Wohnungen, die auf Straßenniveau oder leicht darüber liegen, weisen eine ähnliche Gefährdungssituation auf wie Einfamilienhäuser. Die Fenster sind von außen erreichbar und daher ein direktes Ziel für Einbruchsversuche.

Die Notwendigkeit einer Alarmanlage daher auf Erdgeschosswohnungen zu beschränken, ist allerdings die falsche Schlussfolgerung, und das aus zwei Gründen:

Zum einen spielt die Gestaltung einer Außenfassade eine wichtige Rolle. Besteht sie aus vielen Vorsprüngen, leicht greifbaren Balkonbrüstungen und anderen Unregelmäßigkeiten, gleicht sie eher einer Indoor-Kletterwand als einer Einbruchbarriere. Sportlich ambitionierte Einbrecher sehen das eher als Herausforderung, um auch in höher gelegene Wohnungen eindringen zu können.

Alarmsystem mit Überwachungskamera
Alarmsystem mit Überwachungskamera

Zum anderen wissen versierte Einbruchsprofis, dass es im Treppenhaus viel ruhiger und gemächlicher zugeht als an der Außenfassade. Es gibt keinen Verkehr, keine misstrauischen Passanten und keine Überwachung des öffentlichen Raums per Kamera.

Alles was man braucht, ist eine Minute ohne Nachbarn auf dem Gang. Das ist der Grund dafür, dass ein Großteil der Wohnungseinbrüche oberhalb des Erdgeschosses stattfinden. 97.000 Einbrüche jährlich sprechen da eine deutliche Sprache.

Wenn die Alarmanlage Bello heißt

Wachhund
Wachhund

Einbruchschutz kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Wenn Sie Ihrer Alarmanlage regelmäßig Hundefutter kaufen und mit ihr hin und wieder zum Tierarzt gehen müssen, haben sie sich für die einfachste Version entschieden – die Bio-Variante sozusagen. Der eigene Hund kann – wenn er gut ausgebildet ist – durchaus als Alarmanlage dienen. Lautes Gebell ist sicher eine wirksame Abschreckungsmaßnahme und kann für Wohnungen ohne überdurchschnittliche Werte ausreichen.

Auch, wenn das Halten eines Haustiers nicht unbedingt ihre Sache ist, können Sie diese Form der Abschreckung einsetzen – durch eine elektronische Version. Sie funktioniert wie ein echter Wachhund, nur eben ohne Hund. Schlägt der Sensor an, ertönt wütendes Gebell, täuschend echt und naturgetreu. Auch das ist für einen einfachen Basisschutz eine durchaus diskussionswürdige Lösung.

Der Gerätetyp ist vom Wohnungsinhalt abhängig

Wohnung
Wohnung

Liegt das Schutzbedürfnis oberhalb der Wachhund-Schwelle, ist eine klassische Alarmanlage in der Art ratsam, wie sie auch in Häusern zum Einsatz kommt – nur einfacher und kostengünstiger. Dabei geht es in einer Wohnung in der Regel ausschließlich um die Überwachung von Türen und Fenstern – letztere bei Fassaden mit Kletterpotenzial auch in höheren Etagen.

Auch die Frage, ob eine verkabelte oder auf Funk basierende Alarmanlage zum Einsatz kommen soll, stellt sich in einer Wohnung in der Regel nicht. Funkanlagen können ihre Signale auf die relativ kurzen Distanzen in einer Wohnung meist störungsfrei übertragen.

Nur bei größeren Wohnungen mit verschachteltem Grundriss, die vielleicht aus zwei Wohnungen zusammengelegt wurden, könnte eine zumindest teilweise Verkabelung erforderlich werden.

Auf die inneren Werte der Wohnung kommt es an

Wohnung
Wohnung

Was die Alarmanlage können muss, hängt davon ab, welcher Schaden bei einem Einbruch entstehen würde. Es gibt Anlagen guter Qualität zu äußerst günstigen Preisen. So kostet beispielsweise die Gigaset Elements System M einschließlich Basisstation und fünf Sensoren nur knapp über 200 Euro. Weitere Sensoren kosten etwa 30 Euro pro Stück und lassen sich unkompliziert bei der Basisstation anmelden. Schlägt ein Sensor an, ertönt eine Sirene.

Anlagen dieser Preisklasse sind in der Regel auf vielfältige Weise erweiterbar. Die Gigaset beispielsweise lasst die Anmeldung von bis zu 48 Sensoren zu, darunter Rauchmelder, Wassermelder und Funksteckdosen. Per WLAN lassen sich die Innenräume über die zugehörige App von überall her per Kamera überwachen. Und wer nicht ohne Alexa leben kann: Die Gigaset System M ist zu der Amazon-Quasselstrippe kompatibel und erlaubt das Ein– und Ausschalten per Sprachsteuerung.

Ein Standardschutz dieser Art genügt vollkommen für jede Wohnung auf Ikea-Niveau. Womit absolut nichts gegen Ikea gesagt sein soll – es ist nur bei der Schadensberechnung eine völlig andere Größenordnung als eine Wohnung voller einzigartiger Auktions-Antiquitäten und Wänden voller Originalgemälde. In diesem Fall wäre eine Alarmanlage ratsam, die über eine erweiterte Funktionalität verfügt.

Alarmanlagen mit Außenwirkung

Montage einer Überwachungskamera
Montage einer Überwachungskamera

Befinden sich hohe Werte in der Wohnung, sollten der Alarmanlage Informationskanäle und Kommunikationswege mit der Außenwelt zur Verfügung stehen. Das gilt sowohl für kurze als auch für lange Distanzen.

Auf kurze Distanz ist die Überwachung vor der Wohnungstür von Bedeutung. Die Tür zu öffnen, ohne zu wissen, wer draußen steht, ist prinzipiell keine gute Idee. Zwar kann auch ein einfacher Türspion ein Anfangsinformation vermitteln, aber verlassen sollten Sie sich nicht unbedingt darauf. Der Türspion verrät nämlich nichts darüber, wer sonst noch vor der Tür wartet – außerhalb des Blickwinkels.

Eine an die Alarmanlage angeschlossene Kamera, die das Treppenhaus vor Ihrer Wohnungstür per Weitwinkel erfasst, ist nicht nur nützlich, wenn Sie zuhause sind. Sie können sich per WLAN oder auf anderen Wegen von überall her einen Eindruck darüber verschaffen, wer sich an Ihrer Wohnungstür zu schaffen macht. Da sich die Außenkamera allerdings im Gemeinschaftsbereich des Hauses befindet, ist in den meisten Fällen die vorherige Absprache mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft erforderlich.

Alarmsystem
Alarmsystem

Damit eine Fernüberwachung dieser Art funktioniert, muss die Alarmanlage auch über Mittel der Telekommunikation verfügen. Ein GSM-Modul kann bereits am Beginn eines Einbruchsversuchs per Mobilfunk Notrufe absetzen – an Sie, an die Polizei oder an einen Sicherheitsdienst. Besonders im letzteren Fall stehen die Chancen gut, dass die Übeltäter noch vor Ort auf frischer Tat ertappt werden.

Der Internetzugang über WLAN eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, beispielsweise die schon erwähnte Fernüberwachung. Sie können auf diesem Weg jederzeit per Smartphone auf die Kameras in Ihrer Wohnung zugreifen – auch auf die vor der Wohnungstür, wenn eine installiert ist – und im Bedarfsfall die notwendigen Maßnahmen einleiten. Fernüberwachung per Internet kennt keine Entfernungsgrenzen – sie funktioniert aus dem Büro im benachbarten Stadtteil genauso gut wie von einer Strandliege auf der Playa de Palma.

Fazit

Überwachung der Wohnung per Smartphone
Überwachung der Wohnung per Smartphone

Alarmanlagen sind auch für die Sicherung von Wohnungen eine sinnvolle Maßnahme. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass nur Parterrewohnungen gefährdet sind, findet der größte Teil an Wohnungseinbrüchen auf höheren Etagen statt.

Einfache Anlagen ab 200 Euro sind für normale Wohnungen mit durchschnittlicher Ausstattung völlig ausreichend. Enthält die Wohnung hohe Werte, sollte die Alarmanlage mit einer Umfeldüberwachung und Fernüberwachung mit Notrufmöglichkeiten zu Polizei oder Sicherheitsdiensten ausgestattet sein.
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