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Wie funktioniert eine Alarmanlage?

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Alarmanlage für das Haus
Alarmanlage für das Haus
Die Zeiten, in denen Alarmanlagen nur ein Thema für Bewohner von Eigenheimen und Reihenhäusern waren, sind leider längst vorbei. Seit professionelle Einbrecherbanden – vornehmlich aus dem osteuropäischen Raum – durch die Lande ziehen, sind auch ganz normale Etagenwohnungen nicht mehr vor unberechtigtem Zutritt sicher.
Oft genügt bereits der Gang zum Supermarkt, um bei der Rückkehr eine aufgebrochene und ausgeraubte Wohnung vorzufinden – mitten am Tag.
Alarmanlagen gibt es in unterschiedlichen Bautypen und Funktionsklassen. Um zu entscheiden, welche Alarmanlage für Ihre konkrete Wohnsituation die beste Lösung darstellt, ist das prinzipielle Verständnis der Funktionsweise bei den verschiedenen Bauarten unverzichtbar. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

Draht oder nicht Draht – das ist die Frage

Alarmsystem - Überwachung per Handy
Alarmsystem - Überwachung per Handy

So ziemlich alle am Markt befindlichen Alarmanlagen lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen – mit einer Sonderform, die später zur Sprache kommen wird. Grundsätzlich lautet die erste Frage, die Sie sich beantworten müssen:

Soll die Alarmanlage verdrahtet oder drahtlos sein?

Um darauf eine endgültige Antwort zu finden, müssen Sie zunächst wissen, was es mit den Drähten überhaupt auf sich hat. Beide Anlagentypen funktionieren im Grunde auf dieselbe Weise:

Die Alarmzentrale sammelt Informationen unterschiedlicher Sensoren und Komponenten, die alle Zugänge sichern – meist Fenster und Türen – und auf Gefahrenquellen hinweisen - beispielsweise Rauchmelder.

Die Zentrale reagiert dann im Falle von Einbruchsignalen oder Rauchentwicklung auf die Weise, die vom Benutzer gewünscht ist und voreingestellt wurde. Das kann das Auslösen von akustischen und optischen Alarmsignalen sein, aber auch Benachrichtigungsfunktionen an zuvor festgelegte Kontaktpersonen oder an die Polizei, beziehungsweise Feuerwehr.

Türcode
Alarmsystem mit Türcode

Der Unterschied besteht im Signalweg, also der Art und Weise, wie die Daten von den Sicherungskomponenten zur Zentrale gelangen. Das kann – Sie ahnen es schon – entweder über fest verlegte Drähte oder auf dem Funkweg geschehen. Beide Varianten haben ihre Vorteile und Nachteile.

Um es vorweg zu nehmen: Die überwiegende Zahl der installierten Systeme sind Funkanlagen. Der Grund liegt allerdings nicht unbedingt in der überlegenen Technik, sondern vor allem in dem erheblich geringen baulichen Aufwand beim Einbau.

Verdrahtete Alarmanlagen: sicher, aber aufwendig

Beratung zum Einbruchschutz
Beratung zum Einbruchschutz

Ein Signal, das per Draht übertragen wird, ist nicht leicht zu stören. Das weiß jeder, der sein Computernetzwerk per Ethernet aufgebaut hat und nicht per WLAN.

Das Problem dabei: Kabel müssen verlegt werden, und damit es gut aussieht am besten unter Putz. Das bedeutet in vielen Fällen eine massive Baumaßnahme mit aufgestemmten Wänden, durch Wände gebohrte Löcher und all das verbunden mit einer Menge Staub und Schmutz.

Allerdings bieten verdrahtete Alarmanlagen einige Vorteile, die nicht zu verachten sind: Es gibt keine Funkübertragungen, die durch bauliche Gegebenheiten wie beispielsweise dicke Stahlbetonwände oder durch bewusste Angriffe von Störsendern beeinträchtigt werden können.

Bewegungssensoren
Bewegungssensoren

Die Stromversorgung der Zentrale und aller Komponenten ist dauerhaft gewährleistet, da sie über die Kabel erfolgt – besonders, wenn die Anlage über eine Ausfallsicherung an eine Notstromanlage angeschlossen ist. Und schließlich verursacht eine verdrahtete Anlage kaum Wartungsaufwand.

Nachteilig wirkt sich neben dem hohen Einbauaufwand die geringe Flexibilität bei Erweiterungen aus. Soll eine weitere Komponente zugefügt werden, geht der ganze Aufwand für die Kabelverbindung wieder von vorne los.

Grundsätzlich eignet sich eine verkabelte Alarmanlage am besten für Neubauprojekte. Hier kann sie im Zuge der Elektroinstallation gleich mit eingeplant werden.

Funk-Alarmanlage: flexibel, aber etwas zickig

Hausüberwachung per i-pad
Hausüberwachung per i-pad

Die ganze Welt der innovativen Alarmanlagenfunktionen einschließlich Vernetzung und Zugang zum Internet eröffnen Ihnen Funk-Alarmanlagen. Dazu kommt der schon erwähnte einfache Einbau: Alle Komponenten bauen ihre Verbindung mit der Zentrale per Funk auf - das Verlegen von Kabeln entfällt.

Doch gerade die Funkverbindung beinhaltet auch Schwächen und Hindernisse. Wer sich schon einmal mit der Reichweite seines WLAN-Netzes herumgeärgert hat, weiß, was gemeint ist. Dicke Wände können den Empfang stören. Da helfen nur Repeater, beim WLAN ebenso wie bei der Funk-Alarmanlage.

Einbruchschutz
Einbruchschutz

Auch atmosphärische Störungen oder Störsender können der Funktionalität der Anlage den Garaus machen, wenn sie nicht entsprechend abgesichert ist.

Und dann sind da noch die Komponenten, die – isoliert vom Stromnetz – ihre Energie aus Batterien beziehen müssen. Ist die Batterie leer, stellt die Komponente ihre Wachfunktion ein. Zwar halten die Batterien guter Anlagen bis zu fünf Jahre und warnen den Nutzer rechtzeitig vor, doch die Tatsache bleibt: Batteriebetriebene Komponenten erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit.

Hybrid-Alarmanlage: das beste aus zwei Welten?

Die Ideallösung scheint eine kombinierte Konfiguration aus verdrahteter und drahtloser Alarmanlage zu sein. Wo baulich vertretbar, werden Komponenten per Draht mit der Zentrale verbunden, ansonsten per Funk.

Dennoch räumt das die Nachteile nicht völlig aus. Bei den fest verbundenen Komponenten bleibt es auch hier bei den aufwendigen baulichen Maßnahmen. Die per Funk verbundenen Elemente beinhalten auch in diesem Fall die theoretisch mögliche Störanfälligkeit durch externe Quellen und die Abhängigkeit vom Batteriebetrieb. Wenn man es negativ ausdrücken möchte: Neben den Vorteilen beider Systeme holt man sich auch die Nachteile beider Systeme ins Haus.

Druckalarm oder Infraschall: die Alarmanlage für Naive

Die Lösung erscheint auf verblüffende Weise überzeugend: Einfach ein kleines Gerät in die Zimmerecke stellen, das per Infraschall oder über minimale Druckveränderungen jedes Eindringen aufspürt und meldet – fertig. Wer braucht da noch aufwendige und teure Funk– oder Draht-Alarmanlagen?

Das ist absolut richtig, bis auf einen Punkt: Es funktioniert nicht. Zwar springt das angeblich so innovative Gerät hin und wieder an, das aber eher auf Zufallsbasis. Ob tatsächlich ein Eindringling den Raum betritt, hat mit dem Verhalten des Geräts nichts zu tun.

Auch Wetterumschwünge können einen Alarm auslösen, während das Gerät bei einem tatsächlichen Einbruch friedlich vor sich hinschlummert. Wichtigster Verbrauchertipp: Hände weg.

Funk-Alarmanlagen: meist die richtige Entscheidung

Überwachung des Hauses über das Handy
Überwachung des Hauses über das Handy

In den meisten Fällen erweist sich die Funk-Alarmanlage als die vorteilhafteste Lösung. Neben der einfachen Installation sprechen auch die vielfachen Möglichkeiten der Vernetzung und Fernsteuerung für diesen Anlagentyp.

Die Störanfälligkeit durch äußere Einflüsse oder Angriffe ist dank moderner Schutzfunktionen äußerst gering. Bleibt nur die Sorgfalt beim Batteriewechsel. Doch auch hier unterstützen Warnmeldungen den Nutzer – auf Wunsch auch direkt aufs Smartphone.

Was vor allem für Funk-Alarmanlagen spricht, sind die Möglichkeiten der Fernsteuerung und Fernüberwachung. Entsprechend ausgestattete Anlagen erlauben die Kontrolle der Umgebung von Haus oder Wohnung per Webcam direkt auf dem Smartphone, ganz bequem vom Strandliegestuhl aus – auch wenn dieser Tausende Kilometer entfernt ist. Auf dem gleichen Weg lassen sich im Bedarfsfall auch Alarmfunktionen auslösen.

Überwachungskamera
Überwachungskamera

Fazit

Alarmanlagen funktionieren mit Hilfe von Sensoren, die Einbruchsversuche oder Gefahrenquellen wie beispielsweise Rauchbildung an die Zentrale melden und diese daraufhin vorprogrammierte Aktionen auslöst. Die Frage, ob fest verdrahtete oder per Funk verknüpfte Anlagen zum Einsatz kommen, hängt von den konkreten Gegebenheiten vor Ort ab. Von Alarmanlagen, die angeblich per Infraschall oder Druckveränderung arbeiten, ist dringend abzuraten.

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