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Was ist eine GSM-Alarmanlage?

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Einbruch
Einbruch
Wächter mit eigenem Telefon: die GSM-Alarmanlage

Eine Alarmanlage, die im Falle unberechtigten Eindringens die Nachbarschaft mit einem schrillen Signalton beglückt, ist gut und schön, aber wirksamer Schutz sieht anders aus.

Nach Erfahrungen der Polizei wird der Warnton zwar wahrgenommen, führt aber über den Störeffekt hinaus nur selten zu Hilfsmaßnahmen alarmierter Nachbarn.

Sirene
Sirene

Dummerweise ist das auch den Profis aus der nicht sehr ehrenwerten Gilde der Einbrecher bekannt. Sie setzen auf Schnelligkeit. Gelingt ein schneller Einbruch, wird er auch ausgeführt, Sirene hin oder her.

Wirksamen Schutz kann das zusätzliche Absetzen einer Warnmeldung oder eines Notrufs erbringen. GSM-Alarmanlagen sind da eine interessante Option.

Und was ist eine GSM-Alarmanlage?

GSM Alarmsystem sendet Anrufe oder SMS
GSM Alarmsystem sendet Anrufe oder SMS

Wenn Ihnen das Kürzel GSM bekannt vorkommt, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. GSM, also Global System for Mobile Communications, ist der Funkstandard für Mobiltelefone. Zunehmend findet GSM auch in Gebieten außerhalb des Mobiltelefons Anwendung, beispielsweise bei der Diebstahlsicherung von Autos und hochwertigen Fahrrädern oder in drahtlosen Karten-Bezahlterminals.

Die Verwendung von GSM in Alarmanlagen erweitert deren Funktionalität um eine interessante Komponente. Erfolgt ein unberechtigter Zutritt oder ein Versuch dazu, zückt die Alarmanlage – bildlich gesprochen – ihr Handy und ruft jemanden an oder versendet ein SMS.

GSM Alarmsysteme versenden Anrufe oder SMS
GSM Alarmsysteme versenden Anrufe oder SMS

An wen die Meldung gerichtet ist, lässt sich vorab einstellen. Entweder geht eine Mitteilung an Ihr Smartphone, damit Sie entscheiden können, was  zu tun ist. Oder sie geht direkt an die Polizei, was mit dieser allerdings im Vorfeld abgestimmt werden sollte. Es lässt sich auch eine Telefonliste anlegen, wenn Sie beispielsweise Familienmitglieder oder Nachbarn mit dieser Angelegenheit betrauen wollen.

Technik einer GSM-Alarmanlage

Grundsätzlich handelt es sich um eine normale Alarmanlage, die um ein GSM-Modul ergänzt wird. Fast jede Alarmanlage lässt sich heute auf diese Weise ausrüsten, ob verkabelt oder auf Funk basierend. Damit das GSM-Modul seine Arbeit aufnehmen kann, ist natürliche eine SIM-Karte erforderlich, wie im Handy.

Jeder SIM-Kartentyp ist verwendbar. Sie können Prepaid-Karten verwenden oder der Alarmanlage einen festen Vertrag spendieren. Prinzipiell lässt sich auch eine Zweit-SIM Ihres Mobilvertrags verwenden, doch ist das keine wirklich gute Idee. Sind Sie gerade ins Telefongespräch vertieft, während ein Einbruch erfolgt und Ihre tapfere GSM-Alarmanlage versucht, einen Notruf abzusetzen, geht diese Bemühung ins Leere: der Anschluss ist durch Ihr laufendes Gespräch blockiert.

SIM-Karte
SIM-Karte

Auch die Verwendung von Prepaid-Karten hat einen Pferdefuß. Die deaktivieren sich nämlich bei vielen Providern, wenn sie über längere Zeit unbenutzt bleiben. Und da Sie glücklicherweise nicht wöchentlich durch einen Einbruch auf Trab gehalten werden, müssen Sie die Prepaid-Karte durch regelmäßige Funktionstests der Anlage und durch Testanrufe wachhalten.

Mit anderen Worten: Die Sicherheit Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und aller darin wohnenden Personen sollte Ihnen schon einen eigenständigen Mobilvertrag wert sein. Da das Gesprächsaufkommen naturgemäß gering ist, sollten Sie einen Tarif mit möglichst niedriger Grundgebühr und möglichst hohen Einzelgesprächskosten wählen.

Auf die Empfangsbedingungen kommt es an

Für eine GSM-Alarmanlage ist ein guter Handyempfang entscheidend
Für eine GSM-Alarmanlage ist ein guter Handyempfang entscheidend

Natürlich ist die Verwendung einer GSM-Alarmanlage nur sinnvoll, wenn am Standort ein vernünftiger Mobilempfang vorhanden ist. Dabei sollten Sie auch darauf achten, das richtige Netz zu wählen. Wohnen Sie neben einem D2-Sender, haben aber bei D1 so gut wie keinen Empfang, macht es wenig Sinn, einen Tarif zu wählen, der auf dem Mobilnetz der Telekom beruht.

Auch innerhalb des Hauses oder der Wohnung kann es Hindernisse für den Mobilempfang geben. Schirmen die Wände die Funksignale ab, ist ein zuverlässiger Betrieb des GSM-Moduls nicht möglich. In diesem Fall empfiehlt sich der Einsatz einer GSM-Außenantenne, die unauffällig und unerreichbar an der Außenwand montiert ist.

Und wenn Sie in einem absoluten Funkloch leben, abseits jeder Mobilfunkverbindung? Dann ist der Einsatz einer GSM-Alarmanlage leider nicht möglich.

Eine Alternative wäre in diesem Fall der Anschluss der Anlage an das Festnetztelefon, soweit ein solches vorhanden ist. Diese Lösung kann allerdings mit umfangreichen Einbaumaßnahmen verbunden sein, insbesondere dann, wenn der Telefonanschluss weit vom Standort der Alarmanlagenzentrale entfernt liegt. Da die Verbindung zwischen beiden in der Regel verdrahtet sein muss, ist die Verlegung von Kabeln unvermeidbar – oftmals über beträchtliche Strecken. Bei der Unterputz-Verlegung kommt noch das Aufstemmen der Wände, das Zuspachteln und das Streichen oder Tapezieren hinzu.

Alternativen zu GSM

Smart Home
Smart Home

Neben der bereits erwähnten Ausweichmöglichkeit auf das Festnetztelefon gibt es eine Lösung, die zusätzliche Optionen beinhaltet: die IP-Alarmanlage. IP steht für Internet Protocol und sagt damit bereits aus, worum es sich handelt: den Internetzugang. Wenn Sie Ihrer Alarmanlage einen solchen spendieren, erledigen sich alle Nachteile einer Telefonverbindung, während sie einige Funktionen hinzugewinnen, die sich nur auf diesem Weg umsetzen lassen.

Den Zugang zum Internet kann die IP-Alarmanlage auf unterschiedliche Weise erhalten. Am geläufigsten ist die Verbindung mit dem häuslichen WLAN. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören die gebührenfreie Kontaktaufnahme und eine Vielzahl an Möglichkeiten bei der Fernüberwachung und der Fernbedienung.

Fazit

Einbruch
Einbruch

GSM-Alarmanlagen sind ein effektives Hilfsmittel, um automatische Einbruchsmeldungen und Notrufe abzusetzen. Voraussetzung ist eine ausreichende Mobilfunk-Versorgung des Standorts durch mindestens einen Netzbetreiber. Auf die Verwendung von Prepaid-Tarifen sollten Sie verzichten, da sich diese bei Inaktivität selbsttätig deaktivieren. Als Alternativen bieten sich der Anschluss an das Festnetz oder der Einsatz einer IP-Alarmanlage an.

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