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Funkalarmanlagen – Kosten und Preise

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Wie viel kostet eine Funkalarmanlage und wie kann ich sparen?
Besonders Heimwerker und andere handwerklich ambitionierten Menschen werden bei der Entscheidung, das eigene Heim durch eine Alarmanlage zu sichern, instinktiv an den Selbsteinbau denken. Der Grund ist offensichtlich: Wer selbst Hand anlegt, muss keine Arbeitszeiten bezahlen.

Allerdings gibt es einen prinzipiellen Unterschied zwischen üblichem Heimwerken und dem Einbau einer Sicherheitsanlage. Die Folgen einer fehlerhaft aufgebauten Modelleisenbahn beispielsweise sind allenfalls weitere Stunden intensiven Tüftelns.

Eine unsachgemäß installierte Alarmanlage hingegen kann gravierende Folgen haben. Lesen Sie hier, auf welche Kosten Sie sich bei der Anschaffung einer Funkalarmanlage einstellen müssen.

Funkalarmanlage: eine Sparmaßnahme in sich selbst

Funkalarmanlage mit smart home Funktion
Funkalarmanlage mit WLAN Modul

Bereits die Entscheidung, eine auf Funk statt auf Kabel basierende Alarmanlage einzusetzen, bedeutet, massiv Kosten zu sparen. Der bauliche Aufwand einer verkabelten Alarmanlage ist erheblich: Von jedem Modul muss eine eigene Drahtverbindung zur Zentrale hergestellt werden – im Interesse der Sicherheit und der Optik vorzugsweise unter Putz.

Das bedeutet das Aufschlagen von Wänden und – bei Bedarf – von Decken, um Raum für die Kabelschächte zu schaffen. Nach ihrem Einsetzen müssen die aufgestemmten Kanäle wieder verputzt und die Wände – nach ein bis zwei Wochen Trocknungszeit – frisch gestrichen werden. Dass damit erhebliche Kosten verbunden sind – ganz abgesehen von den Beeinträchtigungen beim Wohnkomfort – ist leicht nachvollziehbar.

Durch Ihre Entscheidung, eine Funkalarmanlage einzusetzen, haben Sie bereits diesen ganzen Kostenfaktor eingespart.
Doch ist es auch ratsam, die Montagekosten eines Fachbetriebs zu sparen, indem man die Anlage selbst einbaut?

Funkalarmanlagen selbst einbauen - Ist das empfehlenswert?

Alarmanlagen - Türcode
Alarmanlagen mit smart Home Funktion

Komplette Funkalarmanlagen sind in Fachmärkten und im Onlinehandel bereits ab rund 200 Euro zu haben. Auch die Anbringung der einzelnen Elemente und die Inbetriebnahme erscheint auf den ersten Blick problemlos – zumindest, wenn die Gebrauchsanweisung halbwegs verständlich ist.

Die Sache hat nur einen Haken: Die selbst installierte Alarmanlage stellt für den halbwegs erfahrenen Einbrecher in vielen Fällen nicht mehr als ein dekoratives Einrichtungsstück dar. Ein ernsthaftes Hindernis ist sie jedenfalls nicht.

Ein Großteil der im Handel erhältlichen Einfach-Alarmanlagen stellt die Verbindung zwischen den einzelnen Modulen über das häusliche WLAN her. Doch das ist angreifbar, selbst wenn es verschlüsselt ist. Selbst Neulinge in der nicht so ehrenhaften Zunft der Einbrecher haben damit keine großen Probleme – zumindest, solange im Internet ohne großen Suchaufwand nützliche Beiträge wie “so knacken Sie WLAN-Verschlüsselungen“ zu finden sind. Ist diese Hürde überwunden, genügt ein Klick, um die Alarmanlage in Tiefschlaf zu versetzen.

Aber auch Einfach-Anlagen, die über ein eigenes Funkprotokoll verfügen, sind für Einbrecher leichte Beute, da sich derartige Protokolle in Ihren Sicherheitsanforderungen nicht wesentlich von WLAN unterscheiden. Meist können Einbrecher für beide Gerätetypen denselben Scanner verwenden.

Wenn Sie vorhaben, Ihr Heim durch eine selbst eingebaute Funkalarmanlage zu sichern, wäre es am besten, wenn Sie einen Einbruchprofi in Ihrem Bekanntenkreis haben, der Sie auf alle Schwachstellen hinweist und Ihnen zeigt, wie es richtig geht. Höchstwahrscheinlich würde er Ihnen den Tipp geben, der in diesem Zusammenhang der einzig richtige ist:

Hände weg vom Selbsteinbau günstiger Einfach-Anlagen aus dem Internet. Beauftragen Sie einen kompetenten Fachbetrieb und investieren Sie in zuverlässig und sicher arbeitende Alarmanlagen.

Professionelle Installation: Mehrkosten, die viel Geld sparen

Alarmanlagen - Montage & Beratung durch den Fachbetrieb
Alarmanlagen - Beratung durch den Fachbetrieb

Wenn Sie sich einem Fachbetrieb anvertrauen, erhalten Sie Funkalarmanlagen, die höchsten Ansprüchen genügen, um Einbrechern wirksamen Widerstand entgegenzusetzen. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Es kommt nicht nur auf hochwertige Hardware an, sondern auch auf den fachmännischen Einbau, um keine Sicherheitslücken entstehen zu lassen.

Die Mehrkosten für diese fachliche Kompetenz gegenüber dem Selbsteinbau sollten Sie auf jeden Fall in Kauf nehmen. Bei Funkalarmanlagen, deren Installation keine baulichen Veränderungen erfordern, ist der Kostenanteil für die Arbeitszeit ohnehin geringer als Sie vielleicht befürchten.

Zur Ermittlung der endgültigen Kosten müssen Sie eine Reihe von Kriterien klären:

  • Welche Hersteller kommen in die engere Wahl?
  • Welche Gefahren sollen abgesichert werden? (Einbruch, Wasser, Feuer, Gas)
  • Wie viele Türen und Fenster müssen gesichert werden?
  • Soll es eine Innenraumsicherung geben? (Bewegungsmelder, etc.)
  • Welche Reaktoren sollen vorhanden sein? (Alarm, Licht, Notruf per GSM, Fernüberwachung per Internet, etc.)
  • Soll eine Videoüberwachung integriert sein (innen und außen)?
  • Soll es eine Kooperation mit einem Sicherheitsunternehmen geben?

Funkalarmanlagen - von der vorläufigen Schätzung zum Kostenvoranschlag

Überwachungskamera filmt Einbrecher
Alarmanlage mit Überwachungskameras

Je nach Funktionsumfang und Sicherheitsbedürfnis können bereits durch das grundsätzliche Konzept der Anlage erhebliche Preisunterschiede entstehen. An diesem Punkt lässt sich zusammen mit Ihrem Fachbetrieb bereits eine vorläufige Schätzung der voraussichtlichen Gesamtkosten auf die Beine stellen.

Der Betrag, der dabei herauskommt, wird Ihnen möglicherweise hoch erscheinen, besonders im direkten Vergleich mit den Angeboten für Einfach-Anlagen. Doch das ist eine oberflächliche Betrachtungsweise.

Eine hochwertige Funkalarmanlage, die fachmännisch installiert wurde, hat keine Sicherheitslücken und bietet zuverlässigen Schutz, was ihren Preis mehr als rechtfertigt. Oder, um es einfach auszudrücken: Sie investieren vielleicht einen vierstelligen Betrag, um fünfstellige oder sogar sechsstellige Schadenssummen zu verhindern.

So gesehen ist die Entscheidung für eine professionelle Alarmanlage und deren Einbau vom Fachbetrieb die vernünftigere Wahl.

Die Module machen den Preis

An dieser Stelle der Planung kann Ihr Fachbetrieb bereits eine konkrete Aufstellung der erforderlichen Module anfertigen. Sie ist ein Element für die Erstellung eines konkreten Kostenvoranschlags. Das andere Element sind die Bedingungen vor Ort. Über eine Ortsbegehung kann der Techniker sich einen Eindruck über den Arbeitsaufwand verschaffen, der mit dem Einbau und der Konfiguration der ermittelten Module verbunden ist.

In der Regel wird sich der endgültige Preis Ihrer Funkalarmanlage durch eine Auswahl aus folgenden Elementen ergeben:

  • Zentrale
  • Tür- und Fensterrahmensensoren
  • Glasbruchsensoren
  • Überwachungskameras
  • Warnsirenen
  • Flutlichtanlage für den Außenbereich
  • Bedienelemente (Fernsteuerung, Codeschloss, Zugangssensor, etc.)
  • GSM-Modul für das Absetzen von Notrufen
  • Gesichertes WLAN-Modul für den Internetzugang
  • Installationsmaterial und Zubehör

Eine Großzahl dieser Elemente beinhaltet selbst eine Reihe von Variablen, die sich auf den Endpreis auswirken können. Bei der Zentrale spielt der integrierte Funktionsumfang die entscheidende Rolle. Bei den Sensoren kommt es natürlich auf die erforderliche Anzahl für alle Türen und Fenster an. Die Kamera kann mit oder ohne Nachtsichtfunktion ausgestattet sein.

Bei den Warnsirenen sind erweiterte Audio-Optionen möglich, beispielsweise, um naturgetreues Hundegebell oder menschliche Stimmen zu simulieren. Die Flutlichtanlage kann unterschiedliche Lichtstärken und Flächenabdeckungen aufweisen. Und bei den Bedienelementen sind im Interesse des Bedienungskomforts der Vielfalt keine Grenzen gesetzt.

Zwei Fallbeispiele

Alarmanlage für´s Haus
Alarmanlage für´s Haus

Um Ihnen einen Eindruck von den ungefähren Kosten zu verschaffen, auf die Sie sich einstellen sollten, hier zwei typische Beispiele:

Eine große Wohnung oder ein kleines Haus verursacht beim Einbau einer professionellen Funkalarmanlage durch einen Fachbetrieb in der Regel Gesamtkosten von rund 2.000 Euro.

Ein großes Haus mit entsprechend vielen Fenstern und zwei Stockwerken (EG und 1. Stock) benötigt eine Anlage, die rund 7.000 Euro kostet.

Allerdings gibt es Möglichkeiten, einen Teil der Kosten dem Staat aufzuerlegen, als Anerkennung dafür, dass Sie durch eigene Sicherheitsmaßnahmen die Kosten für die Allgemeinheit senken, insbesondere die der Polizei.

Da sind zum einen die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten. Handwerkliche Leistungen im eigenen Haus können grundsätzlich geltend gemacht werden. Beim Einbau einer Alarmanlage sind die Arbeitskosten in voller Höhe absetzbar. Das verringert die Mehrkosten für die Beauftragung eines Fachbetriebs. Nicht erheblich, aber immerhin.

Interessant wird es durch die Möglichkeit, das Förderprogramm der KfW in Anspruch zu nehmen. Auch die Kreditanstalt für den Wiederaufbau fördert die Eigeninitiative bei der Installation von Sicherheitsanlagen im eigenen Heim. Allerdings müssen dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Alarmanlage muss den Anforderungen nach DIN EN 50 131, Grad 2 entsprechen.
  • Die Auftragserteilung und die Genehmigung müssen noch vor dem Beginn der Arbeiten vollständig abgeschlossen sein.
  • Der Einbau muss durch einen Fachbetrieb erfolgen.

Die KfW bietet zwei Fördermodelle an: Zum einen können Sie über den vollständigen Betrag einen Kredit mit niedrigem Zinssatz in Anspruch nehmen. Zum anderen sind auch Zuschüsse zum Kostenaufwand vorgesehen.

So sieht das Zuschussmodell der KfW aus: Auf die ersten 1.000 Euro der Gesamtkosten erhält der Antragsteller 20 Prozent Zuschuss, also 200 Euro. Auf die darüber hinausgehenden Kosten gibt es 10 Prozent Zuschuss, allerdings nur bis zu einem Höchstbetrag von 1.600 Euro.

Bei den beiden vorhin angeführten Fallbeispielen sieht das so aus:

Funkalarmanlage für große Wohnung oder kleines Haus:

Gesamtkosten: 2.000 Euro
Förderung 20 Prozent: -200 Euro
Förderung 10 Prozent: -100 Euro
Eigenanteil: 1.700 Euro
Ersparnis: 300 Euro

Funkalarmanlage großes Haus:

Gesamtkosten: 7.000 Euro
Förderung 20 Prozent: -200 Euro
Förderung 10 Prozent: -600 Euro
Eigenanteil: 6.200 Euro
Ersparnis: 800 Euro

Daraus folgt: Beim Einbau einer Funkalarmanlage lohnt sich die Beauftragung eines Fachbetriebs besonders, wenn Sie die KfW-Förderung in Anspruch nehmen. Der Förderbetrag deckt in vielen Fällen den größten Teil der Arbeitskosten.

Fachkenntnis – der Kostenfaktor mit dem entscheidenden Nutzen

Alarmsirene
Alarmsirene

Gerade die Vielfalt an Modulen und Variationsmöglichkeiten, die eine moderne Funkalarmanlage ausmacht, erfordert hohe Fachkompetenz bei der Installation. Das lässt sich an einigen einfachen Beispielen anschaulich illustrieren:

Moderne Alarmsirenen sind wahre Alleskönner. Wenn gewünscht, lassen sie – durch Bewegungsmelder ausgelöst – wütendes Hundegebell ertönen, um dem Einbrecher jegliche Lust auf Annäherung gründlich zu vergällen. Oder sie können das gesamte Grundstück programmgesteuert in fröhliches Partygemurmel tauchen, um die Abwesenheit der Bewohner zu kaschieren. Was sie ohne fachkundige Installation allerdings nicht können: auf sich selbst aufpassen.

Riecht der Einbrecher den akustischen Braten, genügen meist wenige Sekunden, um sich anzuschleichen und den lästigen Schreihals einfach abzumontieren. Der Rest des Einbruchs verläuft dann in friedlicher Stille. Nur die fachkundige Installation erlaubt es der Sirene, den Angriff auf sich selbst zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren – beispielsweise durch das Absetzen eines Notrufs über das GSM-Modul.

Fenster einbruchsicher machen
Fenstersicherung durch den Fachbetrieb

Ein anderes Beispiel ist die Fenstersicherung. Auch die modernsten Sensoren können ihre Arbeit nicht effektiv verrichten, wenn sie im Gesamtverbund nicht vollständigen Schutz bieten. So nützt es wenig, den Fensterrahmen durch einen Sensor vor dem Aufstemmen zu sichern, wenn der Einbrecher stattdessen die Scheibe einschlagen oder aufschneiden und im Durchgriff das Fenster von innen öffnen kann. Nur der Fachmann weiß zuverlässig, welche Fenster sie zusätzlich mit Glasbruchsensoren oder Schutzfolien sichern müssen, und bei welchen sie sich das sparen können.

Ähnliches gilt für alle anderen Elemente der Alarmanlage, vornehmlich im Außenbereich. Das beliebte Abdecken des Kameraobjektivs sollte die Sirene, das Flutlicht und einen Notruf aktivieren – wenn der Einbau fachmännisch vorgenommen wurde. Gleiches gilt für den Versuch, die Kamera als Ganzes der Einbruchsbeute einzuverleiben.

Prinzipiell sollten alle Elemente, die Einbrechern zugänglich sind, gegen Beschädigung, Deaktivierung oder Entfernung gesichert sein – ein Vorhaben, das ohne professionelle Kompetenz nicht durchführbar ist. Die Zusatzkosten für den Fachbetrieb sind daher mehr als gut angelegt.

Fazit

Die Kosten einer Funkalarmanlage hängen im Wesentlichen vom Umfang des zu sichernden Objekts, der Ausstattung und den Einsatzfeldern ab (Einbruch, Feuer, Wasser, Gas). Auch der Bedienungskomfort und der Umfang der Meldefunktionen spielt eine entscheidende Rolle.

Weniger ins Gewicht fallen die Arbeitskosten bei Beauftragung eines Fachbetriebs. Zum einen sind sie im Verhältnis zu den Gesamtkosten vergleichsweise gering. Zum anderen lassen sie sich durch steuerliche Abschreibung und Förderprogramme der KfW ganz oder zum größten Teil zurückgewinnen.

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