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wlan-Alarmanlagen: Alles, was Sie wissen sollten

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Wer mit seiner Alarmanlage immer in Kontakt bleiben möchte, auch von außerhalb und unabhängig vom eigenen Standort irgendwo auf der Welt, kommt um eine mit WLAN ausgerüstete Anlage nicht herum.
Zwar haben WLAN-Alarmanlagen eine kleine Achillesferse, doch gibt es auf dem Gebiet des Fernzugriffs keine wirklich ernsthafte Alternative.  Tatsache ist: Eine Alarmanlage kann ihre vollen Stärken erst ausspielen, wenn sie mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen kann. Und wenn dieser Kontakt bidirektional verlaufen soll – also auch von Ihnen zur Anlage – bleibt nur der Anlagentyp mit WLAN im Spiel.

Und was genau bitte ist wlan?

Router
Router

Sicher kennen Sie den Begriff und haben mit großer Wahrscheinlichkeit selbst damit zu tun – über Ihren Computer oder Ihr mobiles Endgerät. Trotzdem verstummen viele verblüfft, wenn sie aufgefordert werden, eine korrekte Definition abzugeben. Irgendwas mit Funk – das war es dann auch schon. Nun also – hier kommt die genauere Beschreibung der technischen Hintergründe:

WLAN steht für Wireless Local Area Network. Es handelt sich um ein lokales Funknetz – irgendwas mit Funk, Sie wussten es ja schon – das in der Regel der Protokollfamilie nach dem Standard IEEE-802.11 folgt. In englischsprachigen Ländern ist für diese Funknorm der Begriff Wi-Fi üblich.

Smart Home
Smart Home

Die Architektur eines WLAN-Netzwerks ist immer gleich: Als Verbindung zur Außenwelt dient der Router, der gleichzeitig die Schaltzentrale und Koordinationsstelle für die Clients ist, die mit dem Router gekoppelt sind. Solche Clients sind in der Regel Computer aller Art, die als WLAN-Client ausgerüstet sind oder an die ein WLAN-Client angeschlossen ist.

Auch andere Geräte lassen sich an das WLAN anschließen, beispielsweise Drucker, Telefone, Lautsprecher, Elemente einer Smart Home-Installation vom Backofen bis zur Ambient-Lightshow – oder eben auch Alarmanlagen.

Vorsicht vor Begriffsverwirrungen

Smart Home Alarmanlage
Smart Home Alarmanlage

Das Thema Funk kommt im Zusammenhang mit WLAN-Alarmanlagen zweimal vor. Einmal als eben beschriebener Funkstandard des WLAN und zusätzlich bei der Verbindung der Alarmanlagenzentrale mit den Sensoren und anderen Modulen der Anlage. Auch die kann per Funk erfolgen, nämlich in einer Funkalarmanlage.

Aus diesen beiden Funkstandards kann Verwirrung entstehen, die selbst in eine Reihe angeblicher Fachbeiträge auf so mancher Internetseite Einzug gefunden hat.

Die Funkverbindung zwischen Zentrale und Sensoren hat nichts mit der Funkverbindung innerhalb des WLAN zu tun. Die Alarmanlage verwendet in der Regel ihr eigenes Funkprotokoll zur Kommunikation mit den Modulen – schließlich muss sie auch funktionieren, wenn kein WLAN vorhanden ist.

Dadurch sollte ein weit verbreitetes Missverständnis ausgeräumt sein: Eine WLAN-Alarmanlage muss nicht zwangsläufig eine Funkalarmanlage sein. Wie die Module mit der Zentrale Kontakt aufnehmen, hat mit WLAN nichts zu tun. Auch eine vollständig verkabelten Alarmanlage kann WLAN-Funktionalität aufweisen. Es kommt nur darauf an, ob die Zentrale WLAN-fähig ist.

WLAN-Alarmanlagen sind Multitalente

wlan Alarmanlage
wlan Alarmanlage

Selbst die komplexeste Alarmanlage mit der raffiniertesten Sensorik macht wenig Sinn, wenn der erkannte Einbruchsversuch nicht sinnvoll kommuniziert wird. Die einfachste Form der Kommunikation ist das Auslösen einer schrillen Warnsirene oder das Einschalten einer gleißend hellen Außenbeleuchtung. Das ist immerhin schon etwas, führt allerdings in vielen Fällen zu nicht viel mehr als dass sich der genervte Nachbar die Ohren zuhält oder die Vorhänge zuzieht.

Natürlich kann Lärm und Licht abschreckend wirken, doch geübte Einbruchsprofis kennen die typische Reaktion der Nachbarschaft und führen den Einbruch – im Vertrauen auf die eigene Schnelligkeit und Fingerfertigkeit – trotzdem durch.

Hochwertiger Schutz kommt zustande, wenn die Alarmanlage den Einbruchsversuch bereits in der Anfangsphase nach außen weitermelden kann. Dazu ist ein GSM– oder WLAN-Modul erforderlich. Soll zudem auch die Möglichkeit offenstehen, von außen auf die Alarmanlage zuzugreifen, um sich über die Kameras in Echtzeit einen Überblick über das eigene Heim zu verschaffen oder das vergessene Einschalten der Anlage von Smartphone aus nachzuholen, führt an der WLAN-Alarmanlage kein Weg vorbei.

wlan Alarmanlage
wlan Alarmanlage

Per WLAN ist praktisch alles möglich. Zum einen lassen sich alle Funktionen ausführen, über die auch eine GSM-Anlage verfügt. Das sind vor allem Notrufe oder der Versand von SMS an vorher festgelegte Adressaten.

Aber die WLAN-Alarmanlage kann erheblich mehr: Neben dem eben erwähnten Streaming-Zugriff auf die installierten Überwachungskameras lassen sich auch alle Basisfunktionen der Alarmanlage von außen steuern.

Wollen Sie beispielsweise sehen, was sich gerade in Ihrem nächtlichen Garten abspielt, genügt ein Tipp auf das Smartphone-Display, um die Außenbeleuchtung ein– und wieder auszuschalten. Oder sie aktivieren die Infrarot-Nachtsichtfunktion der Kameras, soweit vorhanden. Oder sie wollen einfach nur Ihren ekligen Nachbarn ärgern und aktivieren die Alarmsirene, nur so zum Spaß. Aber Vorsicht: Er könnte sich auch eine WLAN-Alarmanlage zulegen.

WLAN-Alarmanlagen haben eine Achillesferse

Türcode
Türcode

Die vielfältigen Möglichkeiten einer WLAN-Alarmanlage bei der Fernüberwachung und der Fernbedienung hängen von einer strategischen Schwachstelle ab: dem WLAN. Dass der Router ständig eingeschaltet bleiben muss, versteht sich von selbst. Das heißt allerdings nicht, dass die Internetverbindung durchgehend zur Verfügung steht.

Zufälligerweise zeigte sich der wesentliche Nachteil ausgerechnet beim Schreiben dieses Beitrags – plötzlich war das WLAN weg. Das kann verschiedene Gründe haben: Entweder hängt sich der Router auf, oder auf dem Leitungsweg bis zum Haus oder zur Wohnung ist dem Internetsignal vorübergehend die Puste ausgegangen. Auch ein Stromausfall im Haus kann dem WLAN für eine begrenzte Zeit den Rest geben. Ob es sich nach der Störung wieder aufbaut, hängt vom Router ab.

Ist das WLAN inaktiv, fallen alle Funktionen der Telekommunikation aus. Weder kann die Alarmanlage einen Notruf absetzen, noch ist die externe Überwachung oder die Fernbedienung möglich. Das bedeutet allerdings keinen Totalausfall: Alle internen Funktionen stehen weiterhin zur Verfügung – die Sensoren sind weiterhin scharf und die lokalen Abwehrmaßnahmen wie Sirene oder Außenlichtsteuerung sind unverändert intakt. Das gilt auch für Funkalarmanlagen, denn die verwenden ja wie gesagt ihr eigenes Funkprotokoll.

Apropos Stromausfall: Das Gesagte gilt natürlich nur, wenn die Zentrale mit einer Ausfallsicherung ausgestattet ist, in der Regel ein Puffer-Akku oder – bei aufwendigen Installationen – eine Notstromanlage.

Redundanz als Rettungsanker

Einbruchschutz
Einbruchschutz

Wenn Sie bereit sind, in die Ausfallsicherung zusätzliches Geld zu investieren, bietet sich durch die Einrichtung eines redundanten Systems aus WLAN und GSM eine Möglichkeit, den Ausfall der Internetfunktionen zumindest teilweise abzusichern. Viele Alarmanlagen lassen sich sowohl mit einem WLAN-Modul als auch mit einem GSM-Modul ausrüsten. Die beiden Systeme teilen sich dann die Arbeit: Das GSM-Modul besorgt die Notrufe und das WLAN-Modul ist für die Fernbedienung und die Fernüberwachung zuständig.

SIM-Karte für die GSM-Überwachung
SIM-Karte für die GSM-Überwachung

Fällt das WLAN aus, bleibt die Fähigkeit der Anlage bestehen, Notrufe abzusetzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch das GSM-Netz ausfällt, ist erfahrungsgemäß äußerst gering. Was im WLAN-Störfall wegfällt, sind die Zugriffsmöglichkeiten von außen – zumindest, bis das WLAN sich wieder berappelt oder der Strom wieder da ist.

Fazit

Überwachungssystem
Überwachungssystem

Um alle Möglichkeiten einer Alarmanlage ausreizen zu können, ist die Funktionalität einer WLAN-Anlage unabdingbar. Sie erlaubt neben dem Absetzen von Notrufen auf die Fernüberwachung und Fernbedienung von überall auf der Welt. Der wesentliche Nachteil einer WLAN-Alarmanlage ist die Abhängigkeit von der Stabilität des WLANs und der lokalen Internetverbindung. Eine teilweise Ausfallsicherung lässt sich durch die Einrichtung eines redundanten Systems aus GSM und WLAN erzielen.

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