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Überwachungssysteme für´s Haus

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Videokameras sind Bestandteil vieler professioneller Alarmanlagen, wie sie beispielsweise in Einfamilienhäusern zum Einsatz kommen. Ob diese Form der Videoüberwachung ausreicht, muss der Hauseigner entscheiden. Vieles hängt davon ab, welche Form des Schutzbedarfs im Vordergrund stehen soll.

Geht es vor allem darum, das Haus gegen direkte Einbruchsversuche abzusichern, ist die klassische Alarmanlage das geeignete Mittel, wobei die Kameras nur unterstützende und dokumentierende Aufgaben haben.

Liegt der Fokus auf proaktivem Schutz, also auf Maßnahmen, die einen Einbruch bereits im Vorfeld abwenden sollen, ist eine hochwertige Überwachungsanlage das Mittel der Wahl. Vielfach bietet die Kombination aus beiden Varianten den optimalen Sicherheitsstandard. Lesen Sie hier, was bei Überwachungssystemen zu beachten ist.

Videoüberwachung – integriert oder eigenständig?

Alarmanlage mit Videoüberwachung
Alarmanlage mit Videoüberwachung

Diese Frage sollte bei allen Überlegungen am Anfang stehen, wenn es darum geht, das Sicherheitskonzept für das eigene Heim zu entwickeln. Die verbreiteste Einsatzvariante ist, wie eingangs erwähnt, die Integration von Videokameras als Aktoren (Erfassungsmodule) einer Alarmanlage. Bei dieser Lösung wird jede Kamera für sich direkt mit der Zentrale verbunden und übermittelt ihre Daten an sie.

Das mag bei Lösungen ausreichend sein, die vor allem auf die sensorische Erfassung von Einbruchsversuchen ausgerichtet sind, also Alarmanlagen mit Sensoren an Türen und Fenstern sowie bedarfsweise Bewegungsmeldern. Hier hat die Kamera vor allem die Aufgabe der Beweissicherung und der Fernüberwachung.

Zwar sind auch in diesem Fall proaktive Funktionen und die Fernüberwachung über das Internet möglich, doch sind sie beim Einsatz von nur einer oder höchstens zwei Kameras auf Basisfunktionen beschränkt, beispielsweise auf die Erfassung einer Kernzone, die besonders einbruchgefährdet ist.

Vollüberwachung erfordert spezielle Systeme

Alarmanlage mit Videoüberwachung
Alarmanlage mit Videoüberwachung

Wenn Ihr Hauptaugenmerk auf der vollständigen visuellen Überwachung des gesamten Umfelds Ihres Hauses liegt, ist mit einer oder zwei Kameras nicht viel auszurichten. Hier sind Überwachungssysteme gefragt, die mindestens drei Kameras umfassen und später um zusätzliche Kameras erweitert werden können.

Für den Einsatz von Videoüberwachungsanlagen kann es unterschiedliche Gründe geben. Zum einen geht es natürlich ganz direkt um die vollständige visuelle Überwachung des Grundstücks, um Annäherungen aus jeder beliebigen Richtung rechtzeitig zu entdecken und aufzuzeichnen. Doch darüber hinaus gibt es eine weiteren, vorbeugenden Grund.

Gemeinsam zu besseren Aufklärungsquoten

Videoüberwachungsanlage
Videoüberwachungsanlage

Besonders in stark einbruchsgefährdeten Regionen, die – aus welchen Gründen auch immer – zum bevorzugten Zielgebiet professioneller Einbrecherorganisationen geworden sind, kann es eine sinnvolle Strategie sein, die gesamte Gegend durch eine intensive Videoüberwachung zu sichern.

Es gibt koordinierte Initiativen von Hauseigentümern, ihre Grundstücke mit Überwachungsanlagen auszustatten, um über jeden Einbruchsversuch beweissicheres Bildmaterial zu erstellen. Steht der Polizei eine derart vollständige visuelle Dokumentation zur Verfügung, erleichtert das die Ermittlungsarbeit ungemein und kann dazu führen, dass die Einbruchsprofis ihre Aktivitäten in dem überwachten Gebiet vollständig einstellen.

Videoüberwachung bedeutet also Vorbeugung auf zwei Ebenen. Zunächst führt sie ganz direkt dazu, dass Einbrecher vor Ort angesichts der lückenlosen Überwachung ihr Vorhaben nicht in die Tat umsetzen – wenn die Überwachungsanlage professionell installiert ist.

Darüber hinaus kann Videoüberwachung aber auch dazu führen, dass Einbrecher das Gebiet als Ganzes meiden, wenn die Überwachung koordiniert durchgeführt wird.

Innenraumüberwachung: Beweissicherung auf frischer Tat

Haus mit Videoüberwachung
Haus mit Videoüberwachung

Ist es bereits zum Einbruch gekommen, sind dennoch nicht alle Chancen verloren, die Tat aufzuklären und die entwendeten Wertgegenstände möglicherweise zurückzugewinnen. Innenraumkameras können wertvolle Erkenntnisse sichern, die den Ermittlungsbehörden bei der Identifizierung der Täter helfen.

Laut Informationen der Kriminalpolizei lassen sich aus Aufzeichnungen von Einbrechern während der Tat wertvolle Erkenntnisse gewinnen, selbst wenn die Täter maskiert sind. Wichtige Erkennungsmerkmale sind hier vor allem Handlungsmuster und die Körpersprache. Gerade in Häusern, die wertvolles Inventar in den Bereichen Kunst, Schmuck oder Hausrat enthalten, ist die Erweiterung der Überwachungsanlage um Innenkameras eine durchaus sinnvolle Maßnahme.

Sichtbar oder unsichtbar – eine Frage der Strategie

Die Frage, ob eine Überwachungskamera für den Eindringling sichtbar oder nicht sichtbar montiert werden sollte, hängt von dem Ergebnis ab, das sie erzielen soll. Ein kurzer Blick auf die geplanten Positionen der Kameras genügt in den meisten Fällen, um sich über diese Frage Klarheit zu verschaffen.

Kameras im Außenbereich sollen die Annäherung unbefugter Eindringlinge nicht nur aufzeichnen, sondern sie sollen auch selbst ein Signal aussenden: “Das Haus ist videoüberwacht und Du bist gut im Bild.” Diese Form der Abschreckung kann natürlich nur funktionieren, wenn der potentielle Einbrecher die Kameras auch rechtzeitig entdeckt, bevor er Schaden anrichten kann. Kameras im Außenbereich sollten daher grundsätzlich gut sichtbar, aber dennoch unangreifbar montiert werden.

Haben die Eindringlinge die Sperrvorrichtungen überwunden und konnten ins Innere vordringen, ist der Fuchs bereits im Hühnerstall. Jetzt ist mit Abschreckung nicht mehr viel auszurichten. Kameras im Innenraum haben vor allem die Aufgabe, beweissicheres Bildmaterial zu erstellen, das für die spätere Ermittlungsarbeit und die eventuelle Rückgewinnung des Diebesguts verwendet werden kann. Hier ist die unauffällige Beobachtung durch getarnte Kameras die nützlichere Variante.

Bestandteile einer Videoüberwachungsanlage

Anders als bei einer Alarmanlage, die eine große Zahl unterschiedlicher technischer Komponenten unter einen Hut bringen muss, besteht eine Videoüberwachungsanlage in der Regel nur aus drei technischen Einheiten:

  • Überwachungskameras
  • Bildwiedergabe
  • Aufzeichnung

In vielen Fällen übernimmt die Aufzeichnungseinheit auch die Aufgabe der Zentrale. Hier treffen die Bildsignale ein, werden koordiniert und an die Bildwiedergabe weitergereicht.

Die erste Frage, die bei Überlegungen zur geplanten Überwachungsanlage auftaucht, betrifft die Art, wie die Bildsignale von der Kamera zur Zentrale und die Steuersignale von der Zentrale zur Kamera gelangen. Das kann kabelgebunden oder per Funk erfolgen. Mittlerweile basiert der Großteil der am Markt befindlichen Überwachungsanlagen auf Funkübertragung, und das aus gutem Grund.

Funkanlagen: sicher und preiswert zugleich

Überwachungskameras, besonders solche, die in einiger Entfernung vom Haus montiert werden, verursachen in der Regel lange Signalwege bis zur Basisstation. Sie per Kabel zu überbrücken, erfordert vielfach aufwendige bauliche Maßnahmen. Zudem ist es im Außenbereich nicht überall möglich, die Kabel vor direktem Zugriff zu sichern. Bei Kameras, die das Haus aus einiger Entfernung überwachen, müsste das Kabel im Boden vergraben werden.

Kameras, die den Informationsaustausch per Funk betreiben, lassen sich unkompliziert und flexibel überall da positionieren, wo es der optimalen Überwachung zuliebe Sinn macht. Da die Signale per Funk übertragen werden, gibt es keine Kabel, die Eindringlinge angreifen könnten. Das macht allerdings nur Sinn, wenn die Funkübertragung selbst sicher ist.

Das Funkprotokoll definiert den Sicherheitsstandard

Eine Funk-Videoüberwachungsanlage verfügt in der Regel über zwei Sektoren, die auf Funk basieren: die Übertragungswege zwischen den Kameras und der Erfassungseinheit und die Weiterleitung der Signale an das Internet.

Beim Sicherheitsstandard der Anlage kommt es vor allem auf die Art an, wie die Kameras mit der zentralen Einheit kommunizieren. Einfachere Anlagen bewerkstelligen das über WLAN, doch diese Lösung ist von erfahrenen Einbruchsprofis mittels einfacher Scanner, wie sie im Fachhandel und im Internet problemlos erhältlich sind, leicht zu überwinden.

Hochwertige Anlagen wie beispielsweise die Videoüberwachung von Abus verwenden ein eigenes Funkprotokoll zur Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten. Das macht es Einbrechern so gut wie unmöglich, auf die Bildübertragung bis zur Aufzeichnung Einfluss zu nehmen.

Anders sieht das bei der Übertragung ins Internet aus, wie sie für die Fernüberwachung per Smartphone unumgänglich ist. Hier bietet sich in der Regel nur WLAN als technische Lösung an. Allerdings bleibt bei einem Angriff die Sicherheitsbasis bestehen: Der Zugriff aus der Ferne ist zwar nicht mehr möglich, aber die erfassten Überwachungsbilder landen weiterhin unbehelligt auf der Festplatte.

Die Kamera als Multitalent

Überwachungssystem für´s Haus
Alarmanlage

Unglücklicherweise werden Einbrecher häufig gerade dann aktiv, wenn die Sicht schlecht ist, vorzugsweise in der Nacht. Eine Überwachungskamera, die ihren Namen verdient, muss auch unter solch widrigen Umständen in der Lage sein, verwertbares Bildmaterial zu produzieren: Sie muss einerseits in der Dunkelheit alles Wesentliche sichtbar machen und andererseits erkennen, wann es Zeit ist, die Aufzeichnung zu starten.

Um diese einigermaßen anspruchsvollen Aufgaben erfüllen zu können, sind zusätzliche technische Einrichtungen erforderlich.

Infrarot-Strahler
Infrarot-Strahler

Infrarotstrahler erzeugen Licht außerhalb des menschlichen Sichtspektrums, das von der Kamera zur Objekterkennung genutzt werden kann – allerdings nur, wenn sie infrarottauglich ist. Bewegungsmelder können rechtzeitig Signale übermitteln, um die Aufzeichnung zu starten.

Das erfordert die Installation zusätzlicher Komponenten, und zwar für jede installierte Kamera einzeln. Oder – was natürlich die sinnvollere Lösung darstellt – die Kamera enthält selbst alles Erforderliche, also eine Infrarot-LED und einen Bewegungsmelder.

Die Abus OneLook beispielsweise ist ein solcher Tausendsassa. Sie verfügt über beide Einrichtungen, kann aber noch erheblich mehr.

Neben der gesicherten Funkübertragung an den zugehörigen Überwachungsmonitor im Tablet-Format kann sie auch als Stand-Alone-System eingesetzt werden: Sie verfügt über einen Slot zur Aufnahme einer SD-Karte, kann also auch als Einzelkämpfer ihre Aufzeichnungen selbst speichern. Über Ethernet lässt sich auch ein kabelgebundenes System aus bis zu vier Kameras einrichten, wobei die zusätzlichen Kameras einfach per QR-Code zugefügt werden.

Welche Preisklasse für welchen Zweck?

Videokameras zu Überwachungszwecken gibt es bereits ab 20 Euro. Dass damit kein hoher Sicherheitsstandard herstellbar ist, versteht sich von selbst. Bei der Wahl der richtigen Anlage kommt es vor allem darauf an, welchen Stellenwert die Videoüberwachung im Sicherheitskonzept hat.

Geht es darum, lediglich von unterwegs oder aus dem Urlaub gelegentlich einen prüfenden Blick auf Haus und Hof zu werfen, genügt sicherlich eine Komplettanlage im unteren Preisbereich, der bei rund 120 Euro beginnt. Soll auch Nachtsichtfähigkeit und hohe Bildauflösung vorhanden sein, entstehen Kosten zwischen 500 und 1.000 Euro – für die Basisausstattung mit meist drei Kameras wohlgemerkt.

Nachtsichtfähige Überwachungskamera
Nachtsichtfähige Überwachungskamera

Die endgültigen Kosten hängen sowohl von den Ansprüchen als auch von der Größe des Hauses und des Grundstücks ab. Die Rundum-Überwachung eines größeren Hauses mit sechs bis acht Außenkameras, zwei oder drei Innenkameras, Full-HD-Bildqualität, Nachtsichtfähigkeit und einer entsprechend dimensionierten Monitor– und Aufzeichnungseinheit kann durchaus mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen. Angesichts des gewonnenen Sicherheitsstandards – besonders bei zahlreichen Wertgegenständen im Haus – eine mehr als angemessene Investition.

Fazit

Eine Videoüberwachungsanlage sollte entsprechend ihrer funktionellen Aufgabenstellung installiert werden: sichtbar im Außenbereich, getarnt im Innenbereich. Die Hauptaufgaben der Videoüberwachung sind die Abschreckung und die Beweissicherung durch Aufzeichnung.

Um diese Aufgaben befriedigend erfüllen zu können, ist die Ausstattung mit Nachtsichtfähigkeit und Bewegungsmeldern erforderlich. Wichtig für die beweiskräftige Dokumentation und die Unterstützung der polizeilichen Ermittlungsarbeit ist Bildmaterial in hoher Qualität.

Full-HD sollte daher Systemstandard sein. Die Signalübertragung zwischen Kamera und Aufzeichnungseinheit sollte im Interesse der Sicherheit über ein systemeigenes Funkprotokoll und nicht per WLAN erfolgen.

 

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