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Bewegungsmelder mit Alarmfunktion

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Bewegungsmelder mit Alarmfunktion
Bewegungsmelder mit Alarmfunktion

Bewegungsmelder mit Alarmfunktion – nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme

Von den vielen Aktionen, die ein Bewegungsmelder auslösen kann, ist der Alarm die naheliegendste. Bewegung entdecken und Alarm geben – das scheint die natürliche Bestimmung eines Bewegungsmelders zu sein. Doch es gibt noch eine Reihe weiterer Aspekte, die bei der Anschaffung eines Bewegungsmelders mit Alarmfunktion eine Rolle spielen – beispielsweise die, dass Alarm und Alarm nicht immer dasselbe sind. Worauf Sie bei einem Alarm gebenden Bewegungsmelder achten sollten, lesen Sie hier.

Als Einzelkomponente eine preiswerte Alternative

Alarmsystem mit Bewegungssensoren und Überwachungskamera
Alarmsystem mit Bewegungssensoren und Überwachungskamera

Viele Überwachungssituationen sind in ihrer Struktur übersichtlich. In solchen Fällen kann der Einsatz eines Bewegungsmelders als Einzelkomponente genügen. In solchen Fällen muss das Gerät neben dem Bewegungssensor auch ein reaktives Element enthalten – also die Sirene. Es sind auch modulare Systeme erhältlich, bei denen Bewegungsmelder und Sirene getrennt voneinander sind und variabler angeordnet werden können.

Komfortablere Varianten verfügen auch über eine eingebaute Kamera, die im Bedarfsfall aktiv wird und das Geschehen um den elektronischen Wachhund aufzeichnet. Hat das Gerät zusätzlich einen WLAN-Zugang, lassen sich die erfassten Bilder in Echtzeit auf das eigene Smartphone übertragen – unabhängig davon, wo Sie sich gerade aufhalten.

Aktiv oder passiv – eine Frage der Verwendung

Bewegungsmelder
Bewegungsmelder

Bewegungsmelder sind mit aktiver oder passiver Technik ausgestattet. Aktive Systeme strahlen elektromagnetische Wellen im hohen Frequenzbereich ab und messen die zurückgeworfene Strahlungsenergie. Stellen sich Veränderungen ein, wertet der Sensor das als Bewegung und schlägt an.

Passive Bewegungsmelder, auch PIR-Sensoren genannt (Passive Infrared), messen die auftreffende Infrarot-Wärme und verorten sie über ein Linsensystem in verschiedenen Sektoren. Ergeben sich Veränderungen, wertet der PIR-Sensor das als Bewegung und wird aktiv.

Die Besonderheit bei PIR-Bewegungsmeldern: Sie reagieren nur auf Menschen und Gegenstände, die selbst Wärme ausstrahlen. Durch die sektorale Aufteilung des Überwachungsraums können sie Bewegungsabläufe mitverfolgen oder nur selektierte Zonen überwachen. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Haustiere keinen Fehlalarm auslösen sollen. In diesem Fall überwacht der Sensor den Raum erst ab einer bestimmten Höhe.

Aktiv, wenn passiv nicht geht

Alarmanlage mit Bewegungsmeldern und Kameras
Alarmanlage mit Bewegungsmeldern und Kameras

Aktive und passive Bewegungsmelder mit Alarmfunktion haben ihre typspezifischen Vorteile und Nachteile. Sie bestimmen darüber, welche Technik zum Einsatz kommt.

Die Vorteile aktiver Alarm-Bewegungsmelder: Sie funktionieren auch bei schwankenden Temperaturen und durch Putz oder dünne Wände hindurch. Nachteilig wirkt sich aus, dass sich mit einem aktiven Bewegungsmelder keine Teilbereiche überwachen lassen, wie bei der Haustier-sicheren Überwachung erforderlich.

Der wesentliche Vorteil der PIR-Bewegungsmelder ist ihre Fähigkeit, das Überwachungsgebiet in Sektoren zu unterteilen und bestimmte Bereiche unberücksichtigt zu lassen. Allerdings können passive Melder nicht an Standorten mit starken Temperaturschwankungen eingesetzt werden oder durch Glas oder Wände hindurch arbeiten.

In der Regel verfügen PIR-Bewegungsmelder über flexiblere Einsatzmöglichkeiten. Daraus leitet sich der Tipp ab: Aktive Bewegungsmelder sind überall da die richtige Wahl, wo passive Systeme nicht funktionieren.

Der Alarmtyp ist von der Überwachungssituation abhängig

Sirene
Sirene

Alarm und Alarm sind nicht immer dasselbe – dieser eingangs erwähnte Umstand spielt eine Rolle, wenn es um die Wahl des richtigen Bewegungsmelders für den jeweiligen Einsatzort geht.

Ein Alarm kann das sein, was man sich darunter vorstellt: ein schriller Ton, der die Umgebung alarmiert und Einbrecher verscheucht. Auch Alternativen wie täuschend echtes Hundegebell oder menschliches Stimmengewirr können wirksame Abwehrmaßnahmen darstellen.

Allerdings kann ein Alarm im Sinne eines Bewegungsmelders auch ein sanfter, angenehm klingender Gong sein – dann nämlich, wenn der Bewegungsmelder niemanden verscheuchen soll, sondern ganz im Gegenteil neu ankommende Besucher eines Ladengeschäfts ankündigen.

Modegeschäft - Bewegungsmelder kündigen Kunden an
Modegeschäft - Bewegungsmelder kündigen Kunden an

Die Einsatzgebiete von Bewegungsmeldern mit Alarmfunktion beschränken sich also nicht nur auf Sicherheitsaspekte - sie können auch der Kundenkommunikation und der Servicequalität dienen. Bei geschickter Anwendung lassen sie sich sogar zur Kundengewinnung einsetzen:

Gerade passive Bewegungsmelder mit ihrer sektoralen Sensorik können die Anwesenheit von Kunden oder Interessenten an ganz bestimmten Standorten feststellen, beispielsweise vor einer Vitrine oder einer bestimmten Schaufensterpuppe innerhalb der Geschäftsräume.

Besteht der Alarm in diesem Fall nicht aus einem Geräusch, sondern aus einer akustischen Werbe– oder Aktionsbotschaft, kommt die Information genau bei denjenigen an, die durch das Herantreten ein anfängliches Interesse bekundet haben. Jetzt nur noch auf das Teilnahmekärtchen an einem Gewinnspiel hingewiesen, das mit den Kontaktdaten bestückt werden muss – und der Kontakt ist hergestellt.

Die häufigsten Anwendungsszenarien

Wie Sie sehen, lassen sich Bewegungsmelder mit Alarmfunktion auf ganz unterschiedliche Weise anwenden. Hier folgen einige typische Beispiele und die Gerätetypen, die sich dafür besonders eignen.

Überwachung des Außenbereichs mit Abschreckungsfunktion

Sirene als Abschreckung
Sirene als Abschreckung

Die klassische Anwendung von Bewegungsmeldern ist die Überwachung des Umfelds eines Hauses einschließlich Abwehrmaßnahmen, wobei die Überwachung selbst bereits Teil der Abschreckung ist.

In diesem Fall sollten die installierten Bewegungsmelder gut sichtbar angebracht werden, um ungebetenen Gästen eine deutliche Botschaft zu vermitteln: bis hierher und nicht weiter. Dazu eignen sich sowohl aktive als auch passive Bewegungsmelder mit integrierter oder angeschlossener Sirene.

Sind die Bewegungsmelder an der Wand angebracht, sollten Sie sich für Geräte mit einem Überwachungsbereich von 180 Grad entscheiden, um das Gebiet möglichst lückenlos abzudecken. Im Eingangsbereich könnte zusätzlich ein Bewegungsmelder unter dem Vordach mit einem Überwachungsbereich von 360 Grad Sinn machen.

Überwachung des Außenbereichs für stillen Alarm

Alarmsirene
Alarmsirene

Die sichtbare Abschreckung hat einen Nachteil: Sie kann gewiefte Einbruchsprofis dazu herausfordern, die Bewegungsmelder an der Nase herumzuführen, beispielsweise durch ein mannshohes Pappschild, das sie vor sich hertragen und das viele PIR-Systeme täuschen kann.

Wenn Sie derartige Bedenken hegen, könnten unter Putz angebrachte Bewegungsmelder Sinn machen, die an Stelle der sichtbaren Sensoren zum Einsatz kommen (oder zusätzlich). Dafür sind aktive Melder die richtige Wahl. Sie können auf zweifache Weise aktiv werden:

Einerseits können verdeckte Bewegungsmelder wie üblich eine Alarmsirene in Gang setzen. Tritt dieser Fall ein, ist es für Täuschungsmanöver der Eindringlinge bereits zu spät.

Bildaufnahme von Einbrecher
Überwachungskameras filmen Einbrecher

Andererseits können unsichtbar angebrachte Bewegungsmelder auch über WLAN beim Eigner Alarm schlagen und – soweit vorgesehen – Live-Bilder übertragen. Erfolgt die Reaktion schnell genug, lassen sich die Täter vielleicht sogar noch auf frischer Tat ertappen.

Überwachung des Innenbereichs zur Einbruchsicherung

Einbruch in das Haus
Einbruch in das Haus

Sind unberechtigte Personen in das eigene Heim oder die Geschäftsräume eingedrungen, stellt sich auch hier wieder die Frage, ob Bewegungsmelder sichtbar oder unsichtbar angebracht werden sollten.

Zwar kann ein sichtbarer Bewegungsmelder mit Alarmfunktion auch im Innenbereich eine gewisse abschreckende Wirkung haben, doch ist nicht davon auszugehen, dass sich Einbruchsprofis noch verjagen lassen, wenn sie bereits eingedrungen sind. Vielmehr werden sie sich eher auf ihre Nervenstärke, ihre Gesichtsmasken und ihre Schnelligkeit verlassen.

Im Innenbereich macht die unsichtbare oder getarnte Installation von Bewegungsmeldern mehr Sinn. In diesem Fall sind die Erfolgschancen höher, wenn der Alarm nicht bei den Einbrechern, sondern bei den Ordnungshütern oder Sicherheitskräften ankommt.

Überwachung des Innenbereichs zur Steuerung

Präsenzmelder steuern das Licht
Präsenzmelder steuern die Raumbeleuchtung

Bewegungsmelder sind sehr nützliche Helfer, wenn es darum geht, Abläufe im Haus oder Betrieb zu vereinfachen oder zu automatisieren. Auf diesem Gebiet kommen spezielle Vertreter der PIR-Geräte zum Einsatz – die Präsenzmelder.

Im Grunde sind das nichts anderes als normale passive Bewegungsmelder, nur erheblich empfindlicher eingestellt. Sie messen auch geringfügige Bewegungen bis hin zum Tippen auf einer Computertastatur. So können Präsenzmelder feststellen, ob sich jemand im Raum befindet oder nicht.

Darauf lassen sich eine Reihe von Alarmfunktionen aufbauen – wenn der Begriff des Alarms ein wenig weiter gefasst wird. Das Einschalten der Stereoanlage, wenn eine Person den Raum betritt, kann eine besonders wohltönende Variante eines Alarms darstellen. Ob man das automatische Ausschalten des Lichts nach dem Verlassen des Raums auch als Alarm bezeichnen kann, ist fraglich – praktisch ist es auf jeden Fall.

Fazit

Bewegungsmelder mit Alarmfunktion lassen sich auf unterschiedlichste Weise im Außen– und Innenbereich einsetzen. Neben der üblichen Verwendung zum Einbruchschutz sind auch Meldefunktionen realisierbar - beispielsweise der Signalton beim Betreten eines Ladengeschäfts - oder Smart-Home-Funktionen.

Je nach Einsatzgebiet können aktive oder passive Bewegungsmelder mit Alarmfunktion zum Einsatz kommen, in speziellen Fällen auch in der Produktvariante als Präsenzmelder.

 

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